Süßwasserfische gesünder als Meeresfische?

  • Süßwasserfische sind gesünder als Meeresfische. So hieß es zumindest bis zu den aktuellen Studien, nach denen Seesaiblinge auch mit Quecksilber vergiftet sind.


    Aber lest selbst:
    Zum ORF Artikel
    Wahrscheinlich sind die Silberfischerl bald die einzigen Fische, an denen wir nicht eingehen :O


    LG, Peter

    Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen (Georg Friedrich Händel)


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  • Also quecksilberverseuchte Fische waren schon in meiner Jugend ein Hauptthema, weil vor allem die großen Flüsse wie vor allem Rhein, Main, Neckar, Elbe, Weser dafür berüchtigt waren, dass die Fische, wenn nicht sowieso gerade Fischsterben war, extrem schwermetallbelastet waren und davor gewarnt wurde, sie zu essen.


    Am Rhein gab es damals sogar noch die letzten Berufs oder Nebenerwerbsfischer, die vor allem Aale fingen. Schon da dachte ich mir, der Aal muss als Grundfisch besonders schwermetallbelastet sein.


    Auch die Donau, wenngleich sie nicht als so stark belastet galt wie die deutschen Flüsse, war nicht unbedenklich was Fischgenuss betrifft.


    Aber wenn schon Seesaiblinge aus Hochgebirgs-Seen bedenklich sind, wie sieht es dann aus mit denen, die im Linzer Hafen oder sonst wo Donauzander oder Brassen mit nach Hause nehmen und essen, die sind doch auch sicher im Fleisch belastet.

  • Ich esse eigentlich bis auf Kabeljau eigentlich keine Meeresfische .... sondern am liebsten die Fische die selber fange ... also Karpfen, Forellen, Saiblinge, Zander, Waller und Barsch :D


    Aber nach all den Studien nach dürften wir eh nix mehr essen ;(

  • Zitat

    Original von grusteve
    wie sieht es dann aus mit denen, die im Linzer Hafen oder sonst wo Donauzander oder Brassen mit nach Hause nehmen und essen ?


    Gerhard, warum meinst du, dass der Linzer Hafen besonders schlecht ist ?


    LG von Stefan


    Na ich meine damit ´halt, dass ich bis jetzt der Meinung war, dass Gewässer in Industriegebieten sicher viel schadstoffbelasteter sind als ein isolierter Gebirgssee und dass ich bei Seesaiblingen aus glasklaren Hochgebirgs-Seen bisher nicht an sowas dachte. Bei trüben und naturgemäß durch Abwässer, Ölrückstände etc. belastete Gewässer in großen Ballungsgebieten eben eher.....

  • Also im Raum Linz ist "klärtechnisch" schon recht viel geschehen, da gibt es sicher kleinere Flüsserl, die belasteter sind, weil eben kleinere Kläranlagen doch nicht so umfassend klären können-meine ich halt.
    Ja und manche Sachen bringt man vermutlich gar nicht wirklich heraus- Stichwort Hormone, usw.


    Ja aber du hast recht, bei glasklaren Gebirgsseen hab ich bis dato auch keineswegs an irgendwelche Schadstoffe gedacht.


    LG von Stefan

  • diverse Belastungen wird man, so traurig es auch ist, wahrscheinlich nirgends mehr ausschließen können ...
    Für mich ist Quecksilber trotzdem nochmals ein ganz eigenes Kapitel. Kenne kein Lebewesen was es selbst wieder abbauen kann- den Rest forciert die berühmte Nahrungskette oder sollte man jetzt schon von einer Sammelkette sprechen.
    Thunfisch und Lachs sind ja sehr beliebte Speisefische und diesen sagt man ja auch sehr hohe Werte nach? Schade das man hier nichts auf den Verpackungen liest, Hauptsache die exakten Kalorien.


    Zu sehr darf ich nicht drüber nachdenken, mir dreht es schon wieder den Magen ...

    LG, Ercan





    „Wissen ist eine der ganz wenigen Ressourcen, die sich vermehrt wenn man sie teilt."

  • Die Schadstoffbelastungen bei den Fischen ist natürlich schlimm, mir wäre es auch lieber, es wäre anders.


    Doch jetzt kommt mein großes Aaaaaber:
    Es sterben wahrscheinlich mehr Zeitgenossen an Herz-Kreislauferkrankungen (wär mir auch fast so gegangen), als an Quecksilbervergiftung. Die Leberkässemmel, die Pizza und unser Schnitzel lassen wir uns aber trotzdem schmecken.
    Ausserdem man kann auch aus lauter Angst vorm Sterben den Löffel abgeben.


    Lasst Euch also den quecksilberbelasteten Saibling schmecken und schmeißt's die Leberkässemmel in die Tonne :O
    LG, Peter

    Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen (Georg Friedrich Händel)


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