Beiträge von Lupus

    Interessant das mit den Barschen. Nun, Fische sind wohl klug genug, beizeiten das zu fressen was schmeckt und nahrhaft ist.

    Dass die Maifliege auch Nichtsalmoniden lockt, ist bekannt. Im östlicheren Europa springen zum Beispiel auch die Rapfen nach der Maifliege, und sicher andere Fische auch.

    Ich war mal Ende Mai in der Umgebung von Szeged mit dem Auto unterwegs Richtung Rumänien und fuhr eine kleinere Landstraße direkt in unmittelbarer Nähe der Theiss , und es war Abenddämmerung und auf einmal war ein Riesen Schlupf der Theiss-Maifliegen, das ganze Auto war voll verklebt von den Dingern. In Ungarn nennt man diese berühmte Maifliegensorte "Tisza Vírág" (Theiss-Blume).

    Ja, Stichwort Maifliege bringt memories back. Ich habe die Maifliege nicht nur an der Fischa erfolgreich verwendet, sondern interessanterweise hatte ich sogar an den Wienerwaldbacherln Mauerbach (wo ich seit heuer nicht mehr die Lizenz genommen habe) und Wienfluss. Sogar dort hatte ich abendliche Überraschungen damit.


    Aber ich hatte bei den ersten gekauften Maifliegen genau dasselbe Problem des Vorfachverdrallens.

    Der Willi (Red Tag) hatte einige simple aber sehr effektive Modelle gebunden.

    Es wäre ja so verlockend.

    Aber ich hab nicht das Glück wie viele andere Lizenznehmer von der "Krautlackn" , dass ich einfach nur über die Straße und die Böschung runter muss oder paar Schritte mit dem Tackle gehe. Was ich gehört habe, fischen die Krautlackn-Anrainer jetzt fleißig, vor allem jene, deren Betriebe jetzt nicht arbeiten.

    Aber in meinem Fall, jetzt über die Tangente, wo auch in normalen Zeiten "alle spinnen" und man völlig unschuldig in einen Unfall verwickelt werden kann, trau ich mich es nicht.


    Und Wienfluss wäre nur 10 Min mit dem Auto hinzufahren, aber da gehen oft Leute mit freilaufenden Hunden herum, da kann man leicht in einen unfreiwilligen Kontakt verwickelt werden, was ich jetzt auf jeden Fall vermeide.


    Vielleicht geht ja dieser Schrecken irgendwann einmal wieder vorrüber und dann wird's aber auch schwierig mit dem Fischen, denn viele Arbeit, die momentan "brachliegt" oder "auf Sparflamme geführt wird", muss dann volle Pulle nachgeholt werden.


    Ich habe dieses Fischjahr schon mit "außer Spesen nix gewesen" abgeschrieben...…. okay, 2 mal Döbelfischen mit Erfolg, einmal Karpfenfischen mit Erfolg, also bissl was war ja eh.

    Irgendwie wenn ich so etwas sehe habe ich fast Angst, ob bei mir die Leidenschaft nicht mehr so glüht wie in meinen Anfangszeiten.


    Wenn ich damals noch als Schulbub auf die Osterferien zum angeln hoffte (und dann fast histerisch wurde, als ausgerechnet in der Karwoche der Winter mit SChnee zurückkehrte) , da war alles schon bereit. Die ganzen Sets hatte ich mir zusammengestellt und jeden Tag aus dem Kasten genommen und neu begutachtet.

    Die Karpfenzeugeln, und dann (Vorbereitung ist alles) sogar schon für Juni die Rauberzeugeln und für die Sommerferien in Salzkammergut das Forellenrüterl……, und HEUTE ?

    Ich freu mich zwar auf´s Fischen, aber schon bevor ich im März das erste Mal auf Karpfen ging (und im Jänner Feber schon auf Winterdöbel unterwegs war) dachte ich mir jessas maa, jetzt muss ich die Zeugeln auch noch herrichten, und womöglich zum Tandler wegen neue Peryls oder Hageln oder Karawinern, alles lästige Dinge für mich inzwischen...….

    Ruten fische ich bis sie hin werden, als bis zum Sankt Nimmerleins Tag, Rollen halten auch lange, Peryl oder Fliegenschnur "sollte" ich öfters welchseln…...

    Same here. Ich habe Baitcast Erfahrungen nur vom Jerken auf Esox im sommerlich verkrauteten Wasser. Sorry.

    Und die Baitcast Rute für´s Jerken die ich habe ist ein ziemlicher Besenstiel. Sie heißt Tom Hanks, ähhh nein Tom Hawk glaube ich......:lach:

    Sehr wertvoller Link, denn fast das wichtigste am Angelzeugl ist eh die Schnur, da zu sparen wäre am falschesten.


    Heute könnte ich nicht mehr den Überblick haben, zu meiner Zeit waren es ein paar Marken und da wußte ich als Schüler sogar die Tragkraften auswendig, als ob es nicht für die Schul´wichtiger Dinge zum lernen gegeben hätte.


    Natürlich ist aber die Tragkraft nur ein Faktor, es gibt sehr vieles, was eine Schnur an Anforderungen erfüllen muss.

    Ich hab auch so ähnliche Muster am Bernsteinwasser gefischt und ist eine der wenigen Nymphen, die ich als eher Trockenfan gerne fische und viel damit fing. Allerdings habe ich dieses Jahr auf das Bernsteinwasser verzichtet, es geht mir alles hint ´und vorn nicht mit der Zeit aus und in Anbetracht der jetztigen Lage hege ich starke Zweifel, ob es noch zum Fischen kommen wird...…..

    Naja, glaubt man dem Artikel der Krone von heute früh, dann ist "zum Wienerwald fahren um Spazieren zu gehen" wohl auch mit Angeln gleichzusetzen, vorausgesetzt man macht es alleine...

    Sie schreiben, dies sei die 4te Ausnahme, die aber gegebenenfalls nachgebessert werden wird (kommt mit Sicherheit demnächst).


    https://www.krone.at/2117685

    Ja, aber auch in den Wienerwald muss man erst fahren, und ich habe momentan Angst wo alle eh berechtigterweise histerisch sind, dass wenn nicht ich, dann ein anderer beim Fahren irgendwie abgelenkt ist und es zu einem Buserer kommt und momentan sollten sich Einsatzkräfte wirklich um die kümmern, die unverschuldet in Not gekommen sind, und nicht um fahrlässige Vergnügungsausflügler. Vielleicht sehe ich es überspitzt, aber ich trau mich jetzt echt nicht, auf einen Fischausflug zu fahren.

    Habe zum Glück einen Garten, wo ich mit meiner Frau rauskann. Sonst muss ich sagen, mich jetzt ins Auto setzen und zum Fischen wo rausfahren, das ist glaube ich total gegen die Empfehlungen der Regierung. Da lass ich mich nicht darauf ein. VErzicht aufs Fischen jetzt bei mir.

    Völlig richtig. Und ich hatte sogar kurz erwogen, vielleicht an mein allernächstes Wasserl, den Wienfluss zu fahren, aber Leutln, ICH TRAU MICH NICHT. Ich glaube, es ist jetzt wirklich anbebracht, nicht für´s Fischen mit dem Auto wohin zu fahren, denn man weiß nicht was dann sein könnte (ich hatte ja schon einmal einen Fischerunfall mit Sehnenriss in der hand), und das wäre grob fahrlässig.

    Danke für das tolle Posting und die Fotos und dickes Petri ! Von der Panozzalacke habe ich bis jetzt noch nie etwas in Foren gelesen, war immer eine Insidersache. Schön, dass es gleich geklappt hat und bin gespannt, was Du dort noch so alles rausziehen wirst.

    Sieht toll aus und ich kann mir vorstellen, wie groß die Freude ist.

    Übrigens weil Du sagst wegen dem Griff der für uns ungewöhnlich ist, mir gings genau so. Ich besitze insgesamt 2 Spinnruten: 1 Uraltrute Hohlglas zum Hechtblinkern und eine für mich superneue (halt auch schon paar Jahre her) von Sportex spezielle für Gummifisch , und da hat mich auch irrsinnig irritiert, dass der Griff so "schiach" ausschaut. Ich bin einfach Korkgriffe gewohnt. Der kürzere vor dem Schraubrollenhalter, der längere dahinter. Und bei den neuen Ruten sieht das alles irgendwie so komisch für mich aus.

    Und was mir wahnsinnig am Geist geht ist, dass keine kleine Öse am Beginn des Rutenblanks ist, wo man den Haken einhängen kann. Jetzt muss ich immer den Haken bei einem der regulären Rutenringe einhängen und das finde ich unpraktisch.