Beiträge von Lupus

    Wichtig beim Friedfischangeln in einem Fluss ist vor allem, dass die Rute nach oben geneigt abgelegt wird, damit so wenig Wasserdruck wie möglich auf die Schnur kommt, denn je mehr Schnur im Wasser, desto mehr Schnurbauch oder Dreck, der in die Schnur treibt.

    Ich fische an ruhigen Stellen gerne mit der Schwimmermethode auf Friedfische, wobei die Taktik anders ist als beim Schwimmerangeln in stehenden Gewässern:


    Der Schwimmer soll eher kurz und bauchig sein und die Schnur nicht wie beim Waggler am unteren Ende mit der Schnur verbunden sein, sondern durch den Schwimmer gefädelt sein, Die Bleibeschwerung ist nicht in mehreren Bleischroten wie beim Wagglerfischen angebracht, sondern eine kleine Bleiolive, die am Grund liegt.
    So fische ich auf Flusskarpfen in kleinen Flüssen an Rückstaubereichen oder großen Kehren.




    Beim Grundfischen eine leichte Feeder. Oder mir ist noch lieber bei wirklich kleinen Flüssen eine ganz ganz leichte simple Grundmontage, wo ich die Bleibeschwerung an einem Seitenzweig anbringe in Form von größeren Bleischroten, wobei ich je nach Strömungsdruck oder Strömungsgeschwindigkeit Bleischrote dazugeben oder wegnehmen tue.


    Das ist für statisches Angeln an einem Spot, also vor allem für weniger strömungsliebende Fische wie Karpfen, Brassen, Schleie.


    Wenn ich aber auf Weißfische mit Schwimmer angeln möchte, ist das Treibangeln in der Strömung am besten (in Ö. "Schwemmen" oder wienerisch "schwaben" genannt. Für so etwas ist an kleinen Flüssen, wo man wegen dichter Ufervegetation nicht mit der Montage "mitgehen kann", als Rolle eine Cetrepin-Rolle besser als eine Stationärrolle.

    ich hab bis vor 6 jahren von klein auf als rechtshänder gefischt, wie ichs gelernt hatte. erst als ich ernsthaft zum zanderjiggen begonnen hab, musste ich mich umstellen, weil ich mit der rechten hand keinen kraftvollen und raschen anschlag setzen konnte. war ca 2 wochen lang ein eigenartiges gefühl und ich hab oft mit der linken hand ins leere gegriffen. war aber trotzdem sofort klar, dass es eigentlich so sein muss und mittlerweile kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, jemals andersrum gefischt zu haben.

    Ich bin witzigerweise wohl als Kleinkind eher ein Linkshänder gewesen und wurde damals wie es eben Mitte der 60er Jahre üblich war, in der Volkschule sofort ziemlich rüde "umerzogen". Aber da ich Klavierspieler bin, muss ich logischerweise auch mit der linken was anfangen können, nur einen Wurf oder Anschlag bekäme ich links wohl nicht hin, und außerdem ist meine Linke sowieso durch zwei Vorfälle zwischen 2014.2016 schonungspflichtig und ich konnte sowohl 2014 als auch 2016/17 Monatelang keine Rollenkurbel bedienen, oder ein Gaberl ins Ufer stecken oder eben Klavierspielen.


    das ist die rute --> https://www.tackle-deals.eu/SA…Predator2-Spin-221m-3-10g


    für den preis ein absolut feines gerät, das ich so manch andere, teureren rute gerne vorziehe. auf der rolle hatte ich eine 0,08er schnur (gottseidank ganz neu), 0,26er fluo und ein 4,3kg starkes stahlspitzerl... hat gut gehalten, war aber definitiv am anschlag. hätts dort nur 1 km/h strömung gehabt, wär ich definitiv zweiter sieger gewesen...

    Ah, jetzt sieht man auch das Gerät des Meisters: Nun, ich glaube eine Rute mit 3-10g Wg habe ich in meinem Leben noch nicht gefischt, vielleicht vor gefühlten "100 Jahren" als Köderlstippe, oder ich glaube meine Mätsch-Rute für Friedfische im zeitigen Frühjahr hat bis so 20g Wg, sonst sind alles andere Kaliber.


    Ja, Strömung wäre ein Problem gewesen, wohl aber auch, wenn es nicht die Rinne gewesen wäre, sondern irgendein Wasser wo hunderttausend Seerosen und haufenweise eingestürzte Bäume drinnen sind. Da geht´s wohl dann nur mit einem "Traktor" :lach:


    Zitat

    finde ich auch, war leider nicht anders machbar... ich musste zum handlanden ins wasser runter steigen, meinen kleinen kescher hätte der fisch wohl zuerst ausgelacht und dann mit einem flossenschlag zerstört...

    außerdem ist mir ne handlandung generell lieber, als keschern. ich halte das in der regel für fischschonender, wenn man sich sicher ist, was man tut.

    Ja, sowas kann man nicht keschern. Das ist der klassische Wallergriff. Aber macht man den idealerweise nicht mit einem Baustellen-Handschuh ? Ich hätte um meine Hand a bissl Angst . Aber die Gefahr, dass ich einen Waller drankrieg ist verschwindend gering. Wenn, hätte ich wohl zum Drumwickeln um die Hand den Fetzen, mit dem ich mir sonst den Dreck abwisch´ , oder es wäre mein potentieller "Wunsch-Waller", der grad a bissl über die gesetzlichen 85cm drüber sein sollte...., der geht mir in den Kescher rein....


    aus den beiden videos kann gern was rausgeschnitten werden, sind euch eh schon bekannt...

    Ich bin jetzt nicht soooo der Angelfilm-Kucker, aber gestern nachmittag als ich mal 10 Minuten Pause machte, kuckte ich mir den Welsdrill schon an.

    Weil ich noch nie den Drill eines Welses gesehen habe.


    Ich hätte auch keine Kenntnis von Technik oder Software, aber bin aber noch viel rückständiger.....


    Was mir aufgefallen ist, Du bist Linkshänder ?


    Dann ist mir aufgefallen, dass Deine Rutenhand offensichtlich ziemlich weh tun muss, weil Du sie oft schütteln musst.
    Ich kenn das auch mit schmerzenden Händen bei anstrengendem Drill, nur aber habe ich nicht so kräftige Hände und Arme wie Du, sondern habe eher Knochen wie ein filigranes Porzellan-Stück.


    Schade ist nur, dass man die Endphase des Drills nicht besser sieht.
    Riesenfisch und dass das Gerät , welches ich eher als leicht einstufe, das gehalten hat. Die Rute sieht jedenfalls sehr dünn aus, wahrscheinlich eine für´s Berschn-Fischen.


    Wie gesagt. so einen Riesen von Fisch hatte ich noch nicht und würde ich körperlich ganz sicher auch nicht schafffen.


    Die zweistelligen Karpfen und Hechte, die ich gefangen habe, das war jedesmal dann eine Tortur für mich beim Landen. Ich meine ja die totale Freude und Aufregung über den Riesen, aber frag nicht, beim Herausheben aus dem Wasser und auf die Matte legen habe ich jedesmal geglaubt, mir knallts alle Bandscheiben raus, und die Hüften aus den Gelenkspfannen.
    Bei meinem letzten Kapitalen Fisch musste ich mich nach dem unter Qualen noch gemachtem Foto und Releasen selber flach in´s Gras legen und warten, bis ich wieder stehen oder gehen kann

    Leute, Reinhard macht das für UNS und nicht wir für ihn. Der hat eh schon ein bisl was zu tun.

    Also sollten wir dem Reinhard die Fotos, und Filme so zur Verfügung stellen, dass er so wenig wie möglich Arbeit hat. Also selbst zusammenschneiden und ihm zusenden, wäre denke ich mal schon Optimal.

    Ja, dann bitte diese Bilder:

    Du kannst gern Fotos von meinen Fangberichten aus Friedfisch- Raubfisch-Fliegenangeln nehmen. Das hast Du die letzten Jahre so super gemacht und hat mich gefreut. Bei Friedfisch nimm bitte meinen PB Karpfen vom Frühjahr, beim Rauber das Foto vom Fangbericht im Herbst, bei den Forellen und Äschen überlasse ich es Dir.
    Danke im Voraus.

    Wahnsinn, tolle Fliegen !


    Du kommst aber auch ganz schön wo rum. 40 Stunden Reisen, ich bin schon total fertig, wenn ich mit dem Direktflieger von Wien auf die DomRep fliege und trotzdem Businessclass sitze.
    Und der größte Horror, den ich wo hätte, wäre wo umsteigen müssen.

    NZL hat auch Braune, ich dachte dort gibts nur die Rebo. Überhaupt interessant, dass es auf der Südhalbkugel so viele Salmoniden gibt. Australien, Tasmanien, Feuerland und so....

    Nun, die Preise sind mir persönlich wurscht, weil ich nur "dabei" sein will, aber nicht gewinnen will. Nur tät ich mir wünschen, dass Deine Zeit dazu reicht Punktezahlen schon während des Laufens des "Wettbewerbs" zu aktualisieren und nicht erst, wenn ein 2022er Wettbewerb schon aus ist.
    Ich muss sagen, ich habe auch sehr wenig Zeit und schon gar nicht hätte ich Zeit dazu oder das Wissen dazu, so ein Thema überhaupt aufzumachen. Werde froh sein, wenn ich wieder 2 Hechtln reinstellen kann, mehr zählt dann für mich nimmer.....

    Das ist auch gut so, wenn bei der Seeforelle die Entnahme nicht erlaubt ist. Aber den einen oder andernen Fangerfolg mit uns teilen wäre doch nett, machen die meisten hier.

    Was, einen Huchen hast Du auch gefangen ?

    Und eine Seeforelle ?

    Seeforelle hatte ich noch nie eine Maßige. Ich glaube, dass ich in der Grundlseer Traun und im Toplitzsee die eine oder andere nur so bis 40cm gefangen habe, aber das ist Kinderstube und kann ich nicht als "gefangen" einstufen. Da bin ich sehr genau.


    Sonst hast Du ja auch eine ganz tolle Liste als Fliegenfischer.

    Nur würde ich die "Tiegerforelle" nicht als Fischart einordnen. Das ist eine Kreuzung zwischen Bafo und Bachsaibling und sollte unter allem Umständen vermieden werden. Deshalb gehören auch Bachsaiblinge keinenfalls in eine Gewässer, in dem auch Bachforellen leben und sich reproduzieren.
    Meine Bachsaiblings-Fänge sind demnach äußerst beschränkt und beschränken sich auf ein paar saure Hoch-Wiesenbäche, wo der PH Wert für die Bachforelle unakzeptabel ist. Dort machten sie mir aber eine Riesenfreud´, die frechen bunten kleinen Gesellen.....

    Ich gratuliere auch den Siegern.

    Aber eines muss ich noch fragen, wenn erlaubt:

    Ich habe komischerweise bei der letzten Tabelle von Dezember gesehen, dass bei mir nur mehr der eine 60er Hecht steht und nicht wie bei der November Tabelle auch der 75er Hecht. Ich sollte 135 Punkte haben, nicht 60. Ist eh wurscht, weil ich eh nur den Abschluss mache (ist aber auch eine Ehre), aber ich war nur 3 Mal auf Raubfisch, davon einmal erfolglos. Aber gerade deshalb erinnere ich mich noch am besten, dass ich 2 mal was gefangen hatte, nämlich je einen Hechtn, bei der geringen Anzahl kann ich das nicht vergessen;). Also bitte um Überprüfung. Danke

    Würde mich freuen, nächstes Jahr wieder mitzumachen. Vielleicht werden es dann mal 3 oder 4 Hechtn bei mir so wie mein sonstiger Jahresdurchschnitt.

    Fischst Du nicht auch in der Floridsdorf ? Dort soll doch ein guter Schleienbestand sein, zumindest hab ich auch in der Fischerzeitung gelesen, dass immer wieder welche besetzt wurden.

    Hört sich realisierbar an. In meinem Fall bin ich nur bei Zander sehr vorsichtig geworden, seit 2 Jahren sind die Bestände extrem zurückgegangen bei uns.

    Laube und Brachse sieht bei mir auch eher schwarz aus, eigentlich ist der einzige Klein-Cyprinide die Rotfeder geblieben.

    Alles andere dürfte sich realisieren lassen. Äsche kann ich mir aber sehr gut vorstellen, sollte eigentlich jedes Jahr klappen, auch wenn die Äschenbestände von noch vor 6,7, Jahren zurückgegangen sind, aber es dürfte wieder besser werden. Döbel kann ich sicher auch noch "anbieten" vom Wienfluss. Die Motivation ist jedenfalls da.