Beiträge von Lupus

    Au weh Reinhard. Gute Besserung.

    Aber Fliegenfischen geht schon. Mit der Linken als Schnurhaltehand. :D

    Der Gedanke ist nicht einmal SO abwegig.

    Ich habe ja von 2015-2017 eine längere Pechserie mit meiner linken Hand gehabt. Erst einen entzündlichen Prozess mit endloser Rekonvaleszenz und Reha, und dann als alles wieder gut war, der fatale Sturz auf die eh schon etwas "kranke" Hand.


    Selbst als ich wieder fischen "durfte", war das eine ziemliche Challenge. Spinnfischen ? Kurbeln? Oje ging schlecht. Karpfenfischen? Wie einen Kescher halten?

    Und dann fuhr ich an die Traun und fischte einen Tag mit der Fliege und da ich mit der linken nur die Schnur halten musste, ging das noch von allem am besten.

    Sehr interessant, auch wenn an meinem Revier der Bissanzeiger strikt verboten ist.


    Auf der anderen Seite ist es dort eher Rieselstrecken und "Weißwasser" und "Pocketfischen", da reicht meistens die Trockenfliege.

    Das Nymphenfischen ists glaube ich dann doch eher für schon größere Flüsse und tiefer stehende Fische.

    Oje das ist nicht schön. Genauso mit Gips sah meine Hand aus, als ich im ersten Fischjahr an der Ois gestürzt bin und mir die Sehne gerissen hatte. Bei mir war OP notwendig. Und auch 5 Wochen Gips. Und nach Gips dann Reha.

    Du darfst nicht unterschätzen, dass nach 5 Wochen Gips die Hand total steif ist und es noch einige Zeit dauert, bis sie wieder voll funktionsfähig ist.

    Jedenfalls Kopf hoch, die Fische kommen schon noch.

    Natürlich interessiert mich ALLES.

    Da ich aber hauptsächlich an einem nicht allzugroßen Voralpenfluss auf Forellen und Äschen unterwegs bin, muss ich zugeben, dass ich zum größten Teil mit der Trockenfliege fische, die geht eigentlich dort fast immer.

    Sicher werden von Dir auch interessante Beiträge zu Trockenfliege und Äsche kommen.

    Aber wie gesagt, ich lese alles sehr gerne.

    Ja, solche Sedges für magische Abendsprünge an der Traun.

    Ich schätze mich glücklich, dass ich , auf den Spuren von Hans Gebetsroither und Charles Ritz ebenfalls diesen wunderbaren Fluss, weiter oben befischen konnte und Traumergebnisse erzielen konnte.

    Donau in Wien und nennenswerte Huchenpopulation passen glaube ich nicht so zusammen ... ganz unmöglich ist es nicht, aber ich denke es ist vergebene Liebesmühe sich da an der Donau in Wien den Arsch abzufrieren ...

    Wurden nicht irgendwann unterhalb von der Staustufe Greifenstein ein Huchenprojekt gestartet. Dort, wo die Donau noch normal fließt, also unterhalb von Greifenstein bis zum Eintritt nach Wien, könnten doch theoretisch ein paar Huchen vorkommen. Auch die Uferstruktur sieht dort gar nicht schlecht aus, was ich von einem Ausflugsdampfer so gesehen habe.


    Ansonsten glaube ich, dass auch die Wachau einige Huchen hat.


    Aber weil Du sagst Huchen und Wien: Soweit ich mich erinnern kann, hat der aus anderen Foren bekannte user snake , als er noch in Wien lebte, glaube ich ein Foto von einem kleinen Huchen gepostet, den er unterhalb von der Nussdorfer Schleuse im Donaukanal gefangen hat. Kann sein, dass dieser Junghuchen einer von den Greifensteiner Projekthuchen war, der da durch die Schleuse in den Donaukanal abgewandert ist ?


    Und so vor ca. 15 Jahren oder so wurden auch Junghuchen in den Schwechatbach eingesetzt. Damals gab es von der Sektion Mannswörth sogar so ein Merkblatt zweisprachig (deutsch-jugoslawisch) darüber, wie man Junghuchen von Regenbogenforelle unterscheidet.

    Allerdings habe ich NIE wieder irgendwas von einem nennenswerten Huchenfang in der Schwechat gehört. Ich glaube, die ist dort zu warm und vor allem zu seicht für ein dauerhaftes Huchenvorkommen.

    Hallo Jürgen, danke für die Vorstellung !


    Da ich momentan unter starken Zukunftsängsten leide und mir ausmale, wie ich bald an der Hand abzählen kann, wie lange ich noch motorisiert unterwegs sein kann, kommt mir DEIN Text mit der Telerute schon recht willkommen.


    Bevor ich mit einer zweiteiligen 3.6m Carprute in die Bim steige, werde ich mir wohl auch eine Telerute anschaffen müssen.

    Hoffentlich gibts bis dahin auch Tele-Abhakmatten :lach:....


    Und Tele-Fliegenrute gab es schon in den 70er Jahren von DAM. Vielleicht find ich was, was alles zusammen in einen handlichen Rucksack passt, damit ich mit der Bim an´s Wasser fahren kann solange es geht.....

    Ja, das ist etwas für Unentschlossene, die nicht wissen, ob sie jetzt Appetit auf Hecht blau, Hecht gespickt oder Hecht gebacken haben. Das Fischgericht ist dann sozusagen die "eierlegende Wollmilchsau".


    Ich glaube sogar, ein ähnliches Rezept mit Bild von einem alten Kupferstich in dem Fischereibrevier von J.A. Boeck "Die Nasse Weyd" gesehen zu haben.


    Vielleicht kennst Du, lieber Gebhard, ja dieses köstliche Buch.


    Dort ist glaube ich das "Rezept" dargestellt als "Dreyerley vom Hecht", und das Rezept ist in dieser komischen altertümlichen Sprache abgefasst wo statt gebraten "gepratten" steht und überall, wo heute ein "i" steht, ein "y" steht , wie eben "dreyerley" für "dreierlei".......

    Fangberichte wird es von den eingefleischten Huchenfischern nicht so viele geben, weil ich auch glaube, dass die eingefleischten Huchenfischer sehr geheimniskrämerisch sind.


    Mir wäre dieser Fisch, so wie auch der Wels, einfach zu "heavy" und "hardcore" als simpler Stipper und Wachler:lach:


    Aber ein Satz bzw. eine Posse im Zusammenhang mit Huchenfischen wird mir immer und ewig in Erinnerung bleiben, nämlich der, wo einer sogar ein Buch über das Huchenfischen geschrieben hat, aber dann irgendwann zugeben musste, dass er noch nie einen gefangen oder gesehen hat.


    Also wenn ich das Glück vom Martin gehabt hätte und einen Huchen gefangen hätte , ich als Schreiberling hätte mindestens eines wenn nicht mehrere Bücher über das Huchenfischen geschrieben. :lach:


    Aber mein einziges Huchenerlebnis möchte ich Euch nicht vorenthalten.


    Ich stand an einem schönen Oktobertag in der Salza und waidwerkte auf Äschen.

    Plötzlich sah ich ganz nahe vor mir einen Huchen stehen.

    Ich sinnierte noch, ob es Sinn macht, das 15 Vorfach gegen ein 25er Vorfach auszutauschen und meinen einzigen Marabu-Streamer anzubinen, wohlgemerkt an der 3er Rute, und zum Schluss kam, dass alle dieser drei Dinge keinen Sinn ergeben.


    Da machte der Huchen etwas, was Ihr sicher als Anglerlatein abtun werdet, aber ich SCHWÖRE EUCH, dass es wirklich wahr ist !


    Der Huchen machte eine Wendung und sauste direkt auf mich zu. Und ich Idiot bin über diese abrupte Attacke des Huchens so erschrocken, dass ich rückwärts stiefelte und natürlich ausrutschte und mir ordentlich den Arsch und das Steißbein anhaute.


    Während ich noch Autschaaa und Au jammerte, war der Huchen dann schon weg.


    Übrigens kommt der Huchen in jenem Abschnitt der Salza eigentlich nicht vor. Ich habe dann recherchiert und herausgefunden, dass es damals weiter oben eine Forellenzucht gab, die vielleicht auch ein paar Huchen dabei hatte, wo dieser eine wohl ausgebüxt ist......


    Na bitte, langes Posting. Jetzt habe ich ja doch schon fast ein Buch über das Huchenfischen geschrieben 8o

    Gedächtnisstütze ;)


    WEil so oft im WEB von usern komischerweise das Wort Haken als Hacken geschrieben wird. Mir war immer schleierhaft, warum. Vielleicht ein Autokorrekturprogramm.

    Teleruten waren, als ich Jungangler war, also so in der ersten Hälfte der 70er Jahre, unglaublich "in" und fast schon ein Statussymbol. Allerdings waren es meistens ziemlich wabblige Stecken und ich bin sicher, dass ich einige Fehlbisse hatte, weil der Anschlag nicht "durch kam".


    Aber die beiden Daiwa Teleruten, die Du da vorstellst, kenne ich zwar natürlich nicht, aber von Länge und Testkurve lesen sie sich mal nicht so schlecht.