Beiträge von Lupus

    Welchen Köder hast Du denn probiert. Und hast Du Spots geortet, wo Karpfen sind. Wenn Du sagst, sie beissen nicht auf Deinen Köder, sind aber da, dann kann das verschiedene Ursachen haben. Durch den kalten Frühjahr kann es auch sein, dass die Laichzeit der Karpfen erst später erfolgt ist, und während dem Laichen beissen sie gar nicht.

    Und dann, zu welchen Tageszeiten oder Nachtzeiten fischst Du ?

    Ich glaub du hast am Vorabend eine Covid-Impfung mit Astra Zeneca erhalten!? :lach:

    Aber eine schöne Geschichte! Mein Träume kann ich hier nicht veröffentlichen


    LG

    Karl

    Die Covid Impfung mit Astra Zeneca habe ich den ersten Stich am 27. April gehabt. Nebenwirkung NULL, hab mich super gefühlt wie immer und nicht einmal den Stich gespürt. Einfach vom Impfen zurück in´s Büro, dann zu Hause noch Home-Work für den Nebenjob, gut Abendgegessen, einen Film geschaut und super geschlafen und am nächsten Tag wieder voller Tatendrang ins Büro gegangen.

    Bin aber auch schon über 60, und da hat man angeblich nicht so oft Leute mit so Nebenwirkungen.

    Den zweiten Astra-Stich habe ich am 8. Juli.

    Aber ich glaube, ich muss noch ein zweites Topic aufmachen mit meinem "Huchentraum" von vorgestern.

    Danke für Eure Antworten und für die weitere Interpretation des Traumes.

    Ja, das mit dem Draufsetzen auf den Rapfen, dass er platt wie ein Brassen wird, auf das wäre ich auch nicht gekommen.


    Jetzt muss nur noch der Ercan her und auch Stellung dazu beziehen.


    Heute Nacht hatte ich schon wieder einen verrückten Fisch-Traum mit einem Huchen, dem ich das Leben rettete, und das wurde total konfus.

    Schöner Einkauf.

    Ich lese hier nicht immer, weil ich nicht gerade der Kauflustigste bin.


    Der Witz beim Watzeug ist bei mir der:

    Als ich vor paar Jahren das Herumgestiefle in den Neopren-Watstiefeln satt hatte und mir Wathose und Watschuhe kaufte, war das beim Klejch und ausgerechnet der Reinhard, der damals seine Erstausrüstung zum Flifi (Lizenz Bernsteinbacherl) beschaffte, war live dabei. Vor allem wie ich total durcheinanderkam mit den ganzen Gurten (Hosenträger, Leibriemen oder so) und alles verwurschtelte, half er mir:lach:


    Die Wathose und die Watschuhe verwende ich auch heute noch. Nur ziemlich am Anfang hatte ich ein Loch am Hintern (kein Furz, sondern ein spitzer Stein beim Hinsetzen für Zigarettenpause), und das flickte ich mit so einem Aqua-Seal, und seitdem ist es wieder dicht.


    Ich rocke aber auch keine 150 Fischtage, sondern gezählte 10 erlaubte an meinem Hauswasser :lach:

    Hallo Freunde !


    Manchmal passiert es, dass man etwas träumt und nach dem Aufwachen noch jedes Detail davon weiß.


    Einen Traum, den ich Ende Mai hatte, möchte ich Euch nicht vorenthalten:


    Ich befand mich im steirischen Salzkammergut am sagenumwobenen Toplitz-See und wollte anscheinend einen Angeltag beginnen.

    Ich hatte sowohl eine Spinnrute, als auch eine Fliegenrute dabei und mir für den Tag ein Boot reserviert, da man dort außer ganz am Anfang des Sees nur vom Boot fischen kann, da das Ufer bekanntlich aus steilen Felswänden besteht. (ich habe dort über 20 Jahre lang jedes Jahr sehr erfolgreich gefischt).


    Zu Beginn wollte ich im flachen Wasser beim Bereich der Binsenbestände, dort wo schon leichte Strömung wegen des Auslaufes des Toplitzbaches herrscht, ein paar Würfe an die Binsenkanten mit der Spinnrute machen.


    Es gab auch prompt einen Biss, und nach kurzem Hin- und Her war die große Überraschung. Ich kescherte einen.........RAPFEN !!!!


    Mir war total schleierhaft, wie dieser Fisch in den hoch gelegenen kalten Alpensee gelangt ist. Er sah nur leider etwas angegangen an, war ziemlich mager und es fehlten an der Flanke einige Schuppen.

    Trotzdem legte ich ihn auf die Matte und wollte ihn fotografieren wegen des Seltenheitswertes.


    Da begann der Rapfen wie wild um sich zu schlagen und hüpfte mir ein paarmal von der Matte auf den Kiesgrund. Sch....., dachte ich mir, das darf doch nicht passieren, und als ich wieder auf den Auslöser abdrücken wollte, fehlte dem Rapfen plötzlich der Kopf. Er war total abgetrennt und lag neben der Matte !


    In diesem Moment kam Piscator (Erkan) plötzlich wie aus dem Nichts dazu.


    Ich sagte: "Ercan, schau her, was mach ich jetzt, ich wollte unbedingt für ANGELBRÜDER ein Foto vom Rapfen aus dem Toplitzsee machen, und jetzt ist der Kopf weg".


    Ercan sagte: "Mach´ Dir nichts draus, rauch mal eine Zigarette und in der Zwischenzeit "drapiere" ich Dir den Fisch so, dass keiner merkt, dass der Kopf fehlt, ich passe den Kopf einfach wieder so an, dass man glaubt, er wäre komplett am Körper dran, und dann kannst Du den Rapfen nochmals fotografieren".


    Gesagt, getan. Ich setzte mich auf die Bank am Ufer, rauchte eine, und Ercan werkte hinter mir an dem Rapfen herum.


    Als Ercan sagte "So jetzt geht´s " drehte ich mich in freudiger Erwartung um, aber was war aus dem Rapfen geworden?


    Der "Rapfen" war auf einmal flach und hochrückig und sah genauso aus wie ein BRASSEN !


    Ich fragte Ercan, was er da jetzt gemacht hat, und wieso er mir den Rapfen in einen Brassen verzaubert hat.


    Ercan antwortete "Anders ist es nicht gegangen, sonst hätte man die Abriss-Stelle vom Kopf gesehen".


    "Ja, aber ich wollte einen Rapfen fotografieren, und nicht einen Brassen" , erwiderte ich etwas indigniert.


    Ercan meinte "Schau, das ist doch egal, ein Brassen käme ja auch nicht im Toplitzsee vor, also schreib in den Fangbericht rein, es ist ein Brassen".


    So tat ich es und fotografierte den zusammengebastelten "Brassen".


    Dann sagte ich zu Ercan: "Schau, ich habe ein Boot gemietet für den heutigen Tag, komm mit, fischen wir zusammen".


    Natürlich freute sich Ercan, dass wir vom Boot fischen können.


    Als wir losruderten, machten wir aus, dass er mit der Spinnrute fischt und ich einen Streamer an der Fliegenrute probieren will.


    In der Vergangenheit hatte ich nämlich 90% der Forellen am kleinen Bleikopfspinnsystem mit toter Elritze gefangen, und so wählte ich einen Streamer im "Minnow-Design".


    Meine einzige Sorge war die Werferei, denn ich kann zwar Trockenfliege und zur Not auch Nymphe werfen, aber mit Streamer das ist nicht mein Ding, die fliegen bei mir wie eine wütende Hummel um den Kopf herum und ich bekomme keine Wurflänge, weshalb ich sei meistens nur stromab treiben lasse und dann heranzupfe.


    Diesmal aber.....oh WUNDER !


    Ich warf den Streamer wie ein Profi, Wurf......und gleich 15 Meter draussen, einstrippen, neuer Wurf, klappt ja alles Paletti.


    Aber als ich das nächste Mal einstrippte, sah ich, dass am Vorfachende gar kein Streamer war, sondern ein ca. 15 cm langes Aitel an einem Stahlvorfach mit Einzelhaken durch die Nase.

    Ich dachte mir.....Sch......, jetzt weiß ich auch, warum ich so weit warf, das war das Gewicht vom Aitel.


    Ich ärgerte mich über den Stress, jetzt wieder alles neu montieren zu müssen...........


    ......... und in diesem Moment läutete der Wecker und ein neuer Arbeitstag brach heran.......


    Ich hoffe nur, dass Ercan irgendwann wieder hier auftaucht und das liest.

    hey tony;


    ich meinte auch aktives spinnfischen mit köderfischsystem.


    mfg.franz

    Hatte ich früher manchmal praktiziert, ist eine fürchterliche Puhlerei, und da die meisten Hechtgewässer auch sehr krautreich sind, ist oft die Montage nach einigen Würfen und Krauthängern nicht mehr fix bzw. der Köderfisch nicht mehr ordentlich auf´s System draufzubringen.

    Manchmal verwendete ich im Spätherbst einen toten Barsch am Spinnsystem, der hält länger und ist nicht mehr so viel Kraut.

    Aber heute gibts so viele gute Kunstköder in Barsch-Design, dass ich mir diese Plackerei mit erst Köderln fangen sicher nie wieder antue.

    Herzlich willkommen !

    Ja, das ist bei mir genauso, mit der Fliegenrute fische ich nur mit Nymphe und Trocken auf Forelle und Äsche. Auf Räuber mit der Spinnrute. Aber ich gehe auch gern auf Karpfen und Schleien zum Ansitzen, also eh praktisch alles.

    KEINE FÜLLSCHNUR! 250 Meter durchgehende Geflochtene.

    Das stimmt. Ich werde nie vergessen, wie ich meine erste Multirolle kaufte und mir der Händler, der wohl damals noch nicht so viel Erfahrung mit Geflochtenen hatte, mir ein Peryl drunterwickelte, und nach paarmal Fischen drehte sich die ganze Geflochtene auf der Spule. Na, da war ich sauer.

    Ist Tackleaffe eigentlich eine Altersfrage ?

    Als ich so bei Mitte 40 oder auch noch 50 war, setzte sich der schon ganz ordentlich in meinen Nacken. Als Teenager war er besonders arg und ich MUSSTE einfach zwei Hardys mit Cardinalrollen haben, egal mit welchen finanziellen Opfern.

    Heute sind Tackles bei mir nur mehr reines Mittel zum Zweck und ich bin froh, mit zwei Schränken für Fischsachen auszukommen. Ein etwas breiterer für Fried- und Raub, und ein höherer schmalerer für Flifi.

    Tolle Sache, lieber Ernst !


    Ich habe ja schon Spinnruten von Dir gesehen, die Eigenbau sind. Du hast echt Talent und eine wunderbare Nebenbeschäftigung zum Fischen selbst.


    Wo fischt Du denn jetzt mit der Fliege, Du hattest ja eine Auszeit eingelegt, was Flifi betrifft.


    Lg

    Gerhard

    Mit Tosic habe ich mal telefoniert. Netter Kerl. Ja, die Musik ....alleine in einer Band zu sein war für mich ziemlich stressig. Mich packt da die Emotion und wenn etwas nicht funktioniert, oder wenn es Unstimmigkeiten zw. den Mitgliedern gibt, dann ist da nix mit sachlicher Ebene, kannst vergessen.... Weils einem ja so wichtig ist... Das kann ordentlich Kraft kosten.... Aber ich gratuliere im Nachinein zur Platte, das schaffen nur wenige....

    Bei mir war es ein bisschen anders: Ich habe seit 1978 praktisch nur mehr mit Berufsmusikern gespielt als einziger "Amateur". Und zwar, weil ich von denen angefordert wurde. Da liefen Proben schon viel professioneller ab: Neue Nummern checken, Spielprogramm für den Gig erstellen und dann spielen.

    So machte ich das bis 1991 sozusagen als "Nebentätigkeit" .

    Seit 10 Jahren spiele ich eigentlich nur mehr bis cirka 4 Mal pro Jahr, und die anderen sind ebenfalls Berufsmusiker. Die Gigs sind sozusagen 1 Set unser Programm und 1 Set Programm mit Einsteigern (Jam Session). Da wird gar nix geprobt. Man setzt voraus, dass man das Material auf Abruf bereit hat und wenn eine neue Nummer dabei ist, hört man kurz rein, nimmt sich das Lead-Sheet und spielt, basta. Da gibts nur vorher Händeschütteln, 1 Kaffee, dabei Liste erstellen, dann kurzer Soundcheck und los.

    Ich finde das, was Du schreibst, schon sehr gut.

    270er Rute mit bis 60g WG ist auch das, was ich fische, und zwar seit ich fische (50 Jahre §! ). Rolle wird auch passen und Schnur auch.


    Ich glaube, besonders für einen Anfänger ist es auch wichtig, dass ihm die Rute liegt und er auch sofort spürt, wenn sich am Spinnköder irgendein Pflanzenteil oder Dreck verfangen hat und dass er spürt, ob der Spinnköder richtig läuft und nicht ein Überschlag passiert ist, der womöglich die Fische vergrämt.

    Ich kenne mich mit Marken nicht so aus, weil ich mich direkt auf den Fisch konzentriere und der Stecken, den ich verwende, etwas sozusagen selbstverständliches sein muss, sozusagen das Mittel zum Zweck. Deshalb bin ich auch mit meinem Spinngerät quasi "zusammengewachsen", und Du kannst mir glauben, dass ich in diesen 50 Jahrzehnten ohne Unterbrechung schon einiges an Hechten und Zandern, nicht nur mengenmäßig, sondern auch größenmäßig gefangen habe.

    Viel Erfolg.

    Lupus

    Rene_F

    Wir wohnen "erst" seit 3 Jahren in der Gegend und ich muss gestehen, ich war in der Zeit mehr zum arbeiten in diversen andere Bundesländern unterwegs, als privat in der neuen Heimat. Dementsprechend bin ich bei Ausflugszielen da keine große Hilfe.

    Was angeblich ein super Ausflugsziel sein soll, sind die Myrafälle, die liegen quasi am Weg von Wien zu mir, da schwärmt der Schwiegervater immer wenn er auf Besuch kommt und dran vorbei fährt ^^

    Also die Myrafälle sind eine super Gegend. War immer fasziniert, wie viele Forellen es dort gibt. Schon der kleine Stausee unten am Einstieg mit Forellen in Hülle und Fülle, dann die Gumpen mit den wilden Bachforellen, und oben auch noch ein kleiner Stausee mit Forellen. Und sogar ganz oben wo die paar Häuser und ein kleines Wirtshaus ist, und der Bach nur mehr ganz klein ist, sind schöne kleine Bachforellen drinnen. Scheint ein ausgezeichnetes Biotop zu sein.


    Ja, und Ansitzangeln mit Spinnangeln kombinieren ist ideal. Ich halte es auch so. Sitzen auf Friedfische, und Spinnen auf Räuber.

    Aber wenn Du schreibst, Myrafälle, müsste auch irgendwann noch das fliegenfischen dazu kommen.

    Interessant ist, dass es in NÖ auch den Mirafall (mit i statt üppsilon) gibt. Das ist beim Ötscherbach, dem vielleicht einzigen Hochgebirgsbach in NÖ. Dort habe ich auch schon gefischt, und besonders dort, wo der Mirafall reingeht, fing ich einen tollen wilden Saibling.

    Ja, ich geselle mich auch zu denen, die das übersehen haben. Ur peinlich.


    Umso mehr wünsche ich Dir alles Gute. 55 ist eine gute Zahl, da fühlt man sich super und voller Tatendrang.

    Ich dachte dieses Jahr im März, dass es mit jenseits der 60 abwärts geht, aber das war scheinbar nur vorübergehend.

    Ja, 10 Jahre bis zur Pension. Ist auch mein Plan, bis zu meinem 65er in Jahr 2024 durchzumachen, und dann noch bissl nebenbei mit Übersetzen und so.