Beiträge von grusteve

    Grüß dich Rene und alle andern !


    Was für ein schöner Bericht-mit so tollen Unterwasseraufnahmen- und diese nicht "im Meer" oder in einem See sondern -wie ich jetzt vermute-aus einem Donaubegleitgerinne oder Altarm.


    Ich habe mich in meine Jugendzeit vor gut 50 Jahren zurückversetzt gefühlt- denn damals, so als 17-18-jährige Bürscherl haben wir mit Leidenschaft bei uns im Altwasser getaucht, nur mit Brille-die oft vollgeronnen ist- und Flossen.


    Und Kamera hatte damals vermutlich nur der Hans Hass- aber deine Bilder gleichen sehr jenen "Fotos", die wir damals life gesehen haben.


    Vielleicht haben wir sogar noch mehr Fische gesehen-oder ist es doch nur die verklärte Erinnerung über ein halbes Jahrhundert hin ?


    Ich werde mich irgendwann einmal trauen und auch einen Bericht bringen über all das was wir damals beim Tauchen so gesehen und erlebt haben-im Hinterkopf habe ich ihn eh schon vage und irgendwie recht lange.



    LG von grusteve(Stefan)

    Was für ein netter Beitrag -und natürlich sofort wieder ein Bezug zu "Angelautoren" und deren Büchern !



    ..also mit den Kiebitzen bin ich sehr milde-weil ich ja selber einer bin, der mit dem Rad jede Menge Angelplätze abklappert und dann oft in Gespräche komme.
    Aber man weiß ja eh sofort-schon beim Grüßen- ob ein Tratscherl erwünscht ist und richtet sich danach.



    LG von Stefan

    Mein Gott, wie schön du das wieder geschrieben hast!


    ...und dir und deiner Frau wieder einen ganz besonders schönen Urlaub- in einem Land in dem noch nicht alles durchgestylt ist und deshalb für nicht wenige besonders anziehend.


    Ich ticke da ja recht ähnlich !



    LG von Stefan

    "Da möchte man das Ende nie erleben!"


    Ich hab zuerst ganz fest damit gerechnet, dass du uns einen Fischtag der Sonderklasse zeigen wirst, der eben nie enden sollte.


    ...Es ist aber leider ganz was Anderes !


    ..wobei ein Fischräuber auch den anderen verdrängen kann .
    Vor 30 Jahren war das Vorhandensein von einigen Reihern an "meinem" Bach ein nicht kleines Problem- sie stachen schöne Forellen tief bis in die Leibeshöhle an.


    Es gibt heute hier keine Reiher mehr-jedenfalls meines Wissens nach-dafür ist ziemlich sicher der Herr Otter nachgerückt.


    LG von Stefan

    Ercan, du hast dir aber wirklich eine sehr schmerzempfindliche Stelle ausgesucht!


    Nagelbett! Ui, da gruselt`s mich ! Ich kenn das Gefühl zwar nicht von einem Haken aber von einem Hammer her und es tut schon recht weh.



    Normalerweise drücke ich bei einem Beitrag gern den "Gefälltmirknopf"- hier wäre es aber etwas gemein! :lach:



    Wünsch dir eine problemlose und rasche Heilung.


    LG von Stefan

    Schöne, handliche Stückerl !
    ..und ein Zander ist ja sowieso eine besondere Delikatesse !


    Ich muss in der CZ noch bis 16.6. warten-manche Teiche werden überhaupt erst ab 15.Sept. freigegeben, das ist eher eine Durststrecke.


    LG von Stefan

    Grüß euch alle !


    Ich glaube, dass der Ernährungszustand der Hechte- neben anderen Faktoren- einfach vorrangig vom reichlichen oder begrenzten Vorhandensein von Futterfischen abhängig ist.


    Vor knapp 15 Jahren wurde ein 67 ha großer Teich in Tschechien-in dem ich fischen durfte- vollkommen abgefischt und dann mit schon ca. 2 kg schweren Karpfen besetzt und parallel dazu wurde eine Menge an Rotaugen und Rotfedern eingebracht.


    Hechte-und zwar nur so 20-30 cm Exemplare- kamen erst so im zweiten oder dritten Jahr dazu. Diese wuchsen aber auf Grund des umfangreichen Nahrungsangebotes sehr schnell ab und waren alle richtig gut genährt. Es gab Hechte in Fülle.


    Das ging aber nicht ewig so, denn die vielen Futterfische wurden nach zwei, drei Jahren deutlich weniger und auch die Hechte zwar größer aber auch weniger. Sie laichten auch erfolgreich ab, wie ich an einsömmerigen Hechterln beobachten konnte.


    Mehr und immer größer wurden aber die Brachsen, die schon richtige Deckel waren und daher für den Hecht keine ideale Beute.


    Der Teich ist eigentlich eher recht klar und ich habe an anderen sommertrüben Teichen sehr wohl die Erfahrung gemacht, dass die Hechte weniger gut genährt waren. Er ist halt doch auch vorrangig ein "Augenjäger".



    Ich fürchte fast, dass an vielen Gewässern die "Pflege" des Futterfischbestandes zu wenig beachtet wird und dann hängt da auch der Raubfischbestand etwas in der Luft.



    LG von grusteve (Stefan)

    Ja, Gerhard ich werd mich da einfach ein bisserl herantasten.



    Ich glaub ja , dass die Slowakei noch weit bessere Wasserl besitzt als die Tschechei, denke da einfach an die Tatra .



    ..und in deiner "Wahlheimat"? In den Karpaten? Da stelle ich mir schon recht schöne Gewässer vor.



    Außer es zwicken einen dort manchmal die Bärn und Wölf ein bisschen an ! :lach:



    LG von Stefan

    Grüß dich Gerhard und alle andern!


    Na ja, das habe ich eigentlich erst "im nächsten Leben vor".


    ..aber ein bisserl "Wasserkugerln" werd ich schon probieren, obwohl ich ein notorischer Sitzer bin.


    Das mit den Traumgewässern muss ich schon etwas relativieren, denn der Tschechische Anglerverein hat 240 000 Mitglieder, von denen viele alte Pensionisten sind, die halt fast jeden Tag fischen gehen- und den erlaubten Fang auch mitnehmen. Bei ihrer oft ungemein niedrigen Pension ist so ein Karpfen oder gar eine Forelle eine höchst willkommene Aufwertung des Speisezettels.


    Und es ist etwas grundsätzlich anders! Die -ich sag da jetzt eine Hausnummer- vielleicht 30- oder 40000 Mitglieder des Südböhmischen Zweigvereins dürfen in allen 140 hier betriebenen Friedfischrevieren und 30 Forellenrevieren fischen- da sind aber auch der 4870 ha große Lipno und andere große Seen dabei.


    Traumgewässer sind`s für mich oft in landschaftlicher Hinsicht- aber so wie beispielsweise in eurem "Bernsteinbacherl"- dass man da schnell mal einige Forellen fängt, so ist es nicht. Von Mur, Steyr, Traun, usw. will ich da gar nicht reden.


    Aber faszinierend empfinde ich auch das ganze Drumherum, diese alten Häuser und noch überhaupt nicht "renovierten" Ortschaften, oft sieht man kilometerweit kein Haus, sondern fährt nur durch schier unendliche Wälder oder an riesigen Feldern entlang.


    Und auch an den Teichen bin ich sehr zufrieden, wenn ich einen oder zwei Karpfen oder vielleicht sogar einen Hecht oder Zander fange- das reicht mir vollkommen. Das sind dann aber oft schon noch "Bio-Fische" oder wenigstens großteils. Oft aber habe ich auch schon nur gefischt und alles genossen, ohne eine nennenswerte Beute zu machen.


    Übrigens, die Moldau abwärts vom Lipno-Stausee war 2014( oder war`s 2015) Austragungsort der Weltmeisterschaften im Fliegenfischen, welche damals die Tschechei ausgerichtet hat. Dort ist auch heute noch absolutes C&R und das Fischen in der warmen Jahreszeit erheblich erschwert- ganze Schwärme von Paddlern treiben da abwärts bis nach Krumau. Die Tschechen sind ein "Wasservolk".
    Interessanterweise gibt es auch ein paar Teiche, die nur der Fliegenfischerei vorbehalten sind, da fischt man vom Boot aus.


    LG von Stefan

    Grüß euch alle und nochmals danke für eure so ausführlichen Tipps !


    Also ich werd das Ganze wirklich einmal probieren und sage euch auch irgendwann einmal Bescheid, ob ich etwas "gerissen" hab.


    Tatsache ist halt, dass ich mir heuer zum ersten Mal auch die Forellenkarte des Südböhm. Anglervereins dazugenommen habe und das sind fast 80 km Moldau- großteils nur reines Fliegenfischen mit der "traditionellen Fliegenfischerausrüstung" wie da steht und absolutes C&R- sowie 40 km Maltsch und auch Reviere an der Lainsitz, sowie auch kleinere Bacherl.


    Also zu Beginn völlig unübersichtlich und man weiß nicht , wo man anfangen soll.


    Mit meinen Meppserl-stellenweise erlaubt- bin ich nur eingefahren und eine laut Google Maps sehr schöne Wehranlage war von freilaufenden Hunden besetzt-schnell warn ma wieder weg !



    Trotz der "widrigen Umstände" werd ich mich wieder einmal anschleichen.



    LG von Stefan

    Grüß euch beide und danke für eure Antworten !



    Gerhard, ich möchte so eine ganz kleine Wasserkugel ja nur mit der Strömung treiben lassen und da wüsste ich schon ein paar Stellen, wo man dies auch 30 und mehr Meter machen könnte.



    Ihr aber habt mir Ahnungslosem noch immer nicht verraten, ob man da besser eine Trockenfliege-nehme an, die schwimmt oben dahin- oder eine Nassfliege, die auch eintaucht, nimmt.



    LG von Stefan

    Gerhard, diese Palu-Methode tät mich als Nicht-Fliegenfischer, der aber heuer in mehreren Fliegenfischerrevieren in Tschechien fischen dürfte, direkt auch interessieren.


    Nur bin ich noch nicht ganz schlau geworden.


    Nimmt man da ein Stopperl (noch besser vielleicht eine Wasserkugel) und lässt dazu in einem Abstand -vielleicht ein Meter- eine Fliege einfach mittreiben ?


    An der Oberfläche oder unter Wasser ?



    LG von Stefan

    Grüß euch alle !


    Hui, tat´s euch a weng enthitzen-sagt ein alter Herr !



    Mein Sohn ist übrigens gerade vom Einsatz gekommen und meint, dass sie wenigstens in ihrem Bereich so ziemlich alles binden konnten. Allerdings waren sie unterhalb der Staustufe Asten im Einsatz. Ich fürchte, dass es weiter oben schlechter aussieht.


    Peter, ja ich bewundere meinen Buben eh recht.


    Ich bin aber schon auch manchmal ein "Opfer der Feuerwehr"- z.B. wenn wir gerade alles zum Rasenmähen und zur Gartenarbeit herrichten und es plötzlich piepst und er auf die Sekunde auf und davon ist.



    LG von Stefan

    Grüß euch alle !


    Na, das ist jetzt schon eine arge Serie, zuerst in der Thaya in Tschechien, dann in Herzogenburg und ganz aktuell im oö. Zentralraum in der Donau.


    …und trotzdem meine ich, es sind doch eher begrenzte Ereignisse.



    Da habe ich vor der schleichenden Vergiftung durch Medikamentenrückstände, Hormone und vor allem Mikro-und Nanoplastik viel mehr Angst, die teilweise sogar auch schon im Trinkwasser nachweisbar sind.


    Übrigens, da lief jetzt gerade ein Beitrag über Herzogenburg in "Österreich Mittag" und was da der verantwortliche Betriebsleiter sagte, klingt für mich recht plausibel und positiv. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade eine Getränkefirma da sehr kooperativ ist, schon aus Imagegründen.


    Solange wir Industrie, Gewerbe und landwirtschaftliche Betriebe haben- von denen wir aber letztendlich leben- wird es immer wieder solche bedauerliche Unfälle geben.


    Sie sind einfach auch ein Aspekt der "modern times", die mir aber doch weit lieber als die "gute alte Zeit" sind.



    Ziemlich arg erscheint mir die Sache auf der Donau !


    Da wird von tausenden Litern Diesel gesprochen und viele Feuerwehrmänner-darunter auch mein Sohn- sind schon mehrere Stunden im Einsatz- dies, ohne da eine Verschuldensfrage zu stellen und natürlich in der Freizeit.



    LG von Stefan

    Grüß dich Gerhard !


    Da hast du ja diesmal wirklich die Kleinen "sekkiert", ein 5 cm Aitel ist ja direkt niedlich !


    Na ja und "mit dem Auto ersaufen"- da gab es vor 50 Jahren tatsächlich einen Schwimmwagen den "Amphicar".
    Und in einer unseligen Zeit sowieso einen Schwimmwagen. Exemplare die überlebt haben, kosten heute eine Stange Geld.


    LG Stefan