Beiträge von Dakine

    Super Bericht danke.
    Hätte mich ja jetzt fast gewundert wenn der Bernhard nicht irgendeinen kapitalen Fisch gelandet hätte. Sollte es anders sein, muss irgendetwas faul sein ;)

    Hi Leute,
    nachdem ich wieder zurück aus Südamerika war, habe ich mich mal erkundet was hier so abging mit dne Fängen.
    Phuuu, das hörte sich garnicht gut an. Ein Sommerloch und nix ging.
    Nagut aber hilft ja nix; ans Wasser muss man trotzdem.
    Samstag Nachmittag paar Grundeln gefangen mit der Tochter und Sonntag war ich bereits um 5.30 Uhr am Boot und am Spot zum vertikal angeln auf Zander. Zu meiner Überraschung stand schon ein Spinner dort der seine Gummis badete. Ich angelte in der Nähe und nach einer halben Stunde hatte ich einen Zander. Nicht groß aber entschneidert. Angefressen sah das der Spinner und packte zusammen. Nach ca 1,5Stdn gabs noch einen Mini Hecht und einen weiteren Mini Zander im Drill verloren.
    Es war tatsächlich merklich zäh bei der Hitze aber bissl was geht immer.
    Bin um 9 Uhr zufrieden nach Hause gefahren.

    Danke Leute 8)
    das mit dem Wasser gehen ist kein Problem. War jeden Tag öfters drinnen da die Sonne erbahmungslos war. Selbst wo ich davor Piranha geangelt hatte, bin ich einfach rein gesprungen ohne Probleme.
    Habe aber wilde Geschichten gehört auch von Anakondas. Die Längste die sie dort gefangen haben, war 11m und hatte ein 2m Kaiman verschluckt. Kann man sich kaum vorstellen.
    Und die Piranha Zähne sind so scharf, das der Finger bei einem Biss ab ist. Haben die Einheimischen alles schon erlebt mit den Touris §(

    Hallo Leute, sorry dass ich jz ein zeital nicht online war bzw nur stiller Mitleser war. Hatte nicht so viel Bock aufs schreiben. Sollte sich aber jz wieder ändern §$


    bin zurück aus dem Dschungel und habe auch ein paar Bilder im Gepäck. Bis jz sind es wirklich nur ein paar da mein Objektiv dort den Geist aufgegeben hatte §%
    Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll deswegen schreibe ich von Anfang an.


    Nach gut 17stdn Anreise über Amsterdam kam ich am Abend in der Hauptstadt Paramaribo an. Es ist sehr schwül und heiß. Nach kürzester Zeit nass geschwitzt wurde ein Hotel bezogen und noch beim Burgerking etwas hinter die Kiemen geschmissen.
    Am nächsten Tag ging es sehr zeitig in der Früh los und eine ca 1,5 Stündige Autofahrt wartete auf mich und es ging zu einem Mini Steg wo das Boot auf mich wartete. Gefischt sollte auf einem kleinen Flüsschen. Dort angekommen, staunte ich nicht schlecht was bei den Einheimischen ein kleines Flüsschen ist, ca 3x so breit wie die Donau bei uns und zwischen 20-40m tiefe. Also ein ganz anderes Wasservolumen als bei uns. Wie sieht bei ihnen dann ein großer Fluss aus???? (Na.
    eine ca 3 Stündige Bootsfahrt war am Plan die mich ca 100km strom auf brachte. Die Landschaft änderte sich von großen Mangrovenwälder zu einem dichten, unberührten Urwald voll mit verschiedenen Bäumen, Palmen und Papayas die wild überall wuchsen.
    Dort angekommen, wurden sofort die Ruten klar gemacht und am späten Nachmittag gings ans Wasser.
    Nach kürzester Zeit kam ein Regenguss der seines gleichen sucht und ich war komplett nass. Der erste Abend verlief ruhig und ich konnte nichts fangen. Aber ich habe kleine Affen gesehen und einer fiel ins Wasser und kurz darauf machte es einen Knall als würde ein Jäger neben uns mit dem Gewehr schiesen.
    Und da war das kleine Äffchen auch schon Geschichte. Ein Wolfsfisch (Anjumara) hat sich den Kleinen schmecken lassen. Der laute Knall wird beim zusammen beissen der Zähne erzeugt. Ist echt über km zu hören. Die Nacht war sehr angenehm. Die Geräusch Kulisse ist ein der WAHNSINN; es gibt soviel zu entdecken.
    In der Früh wurde man sanft von Brüllaffen geweckt die ihrem Namen alle Ehre machten und die Aras (Papagei) gaben auch richtig Gas.
    Die Nächte waren ganz angenehm von den Tmeperaturen her aber die Tage auf der Aluschüssel waren schon abartig heiß. Öfters am Tag sprang ich ins Wasser um mich abzukühlen. Neben mir schwammen eine ganze Reihe Aquariumfische wie Guppys, Sammler etc.


    Neben dem Piraiba angeln, wurde ein Fischfetzen direkt beim Boot runter gelassen und Piranhas sowie viele verschiedene Welse gefangen. Ist spaßig und dauerd meistens nur paar Sekunden bis etwsa beisst. Der Fischbestand ist also ein wahnsinn dort.
    Ich hatte das Glück und konnte 2 größere Piraiba fangen und paar Kleinere.
    Man angelte auf einfachste Weise auf die Räuber. Bei einem Biss musste man ca 5-10sek Schnur geben und dann anschlagen was das Zeug hält als würde man die rute zerbrechen wollen da das Maul so hart ist. Und wenn er gehakt ist, was garnicht so wahrscheinlich ist, kann man sich auf einen heftigen Tanz einstellen die mit unseren Welsen nicht vergleichbar ist.
    Sobald der Wels merkt dass er gehakt ist, fährt er los wie eine Dampflock und 50-60m Schnur muss man von der komplett geschlossenen Rolle frei geben. Eine brachiale Flucht nach der anderen und nach gut 20Min kommt der Fisch plötzlich hoch und bewegt sich nicht mehr.
    Die großen Fische waren dann schön ruhig und man konnte sie fotografieren und schonend zurück setzen. Die Kleineren hingegen sind sehr böse und knurren bereits. Ein anderer wollte aber unbedingt einen halten und ein Stachel von den Fisch hat fast die komplette Hand durchbohrt bei einem Schlag. Deswegen habe ich mir die Fotos erspart und direkt im Wasser abgehakt.


    Einen halben Tag habe ich auch ins Spinnangeln auf Peacock investiert und wurde auch belohnt obwohl die Piranhas die Sache nicht einfach machten. Immer wieder, ohne es zu merken, holte man zerteilte Köder ein, Egal ob Wobbler oder Gufis. Die Viecher haben so scharfe Zähne dass man den Biss nicht mal merkte. Echt krank. Generell haben hier fast alle Fische stacheln und eine extrem dicke Haut und Schuppen. Wundert mich nicht...
    Die Spinnerei war cool mit Topwater action Köder. Die bisse waren brutal und im Drill sprangen die Barsche wie verrückt.


    Ansonsten sind wir etwas herum gefahren um Tiere zu erkunden. Gesehen habe ich als besonderheit:


    Manatis (Seekühe); Rießenotter, Anakondas und Giftschlangen; Etliche Kaimane; Kolibries; ca 100 Affen; ca 1000 Aras (die eigentlich bedroht und eher selten sind); sehr viele Flughunde. Sehr viele verschiedene Insekten und Kleingetier.
    Das Schöne war einmal keinen Hausmist (hatte ich leider noch niergends) zu sehen und einfach seine Ruhe zu haben. Da kein Handyempfang war, auch mal ohne Handy eine Woche in einer atemberaubenden Kulisse zu genießen.
    Der Regenwald in Suriname ist sehr gut intakt da sehr viele Nationalparks sind und diese komplett unberührt sind. Deswegen kann man hier noch Tiere sehen die sonst schon selten geworden sind.


    Ein Wahnsinns Urlaub der leider sehr schnell zu Ende ging. Obwohl anstrengend, würde ich es jederzeit wieder tun Io)


    wenn ich vom Kumpel die Bilder bekomme, werde ich auch paar Tiere und Landschaftsbilder einstellen

    Petri zu den Salzstangerl.


    Ich könnte mir gut vorstellen dass sie vom laichen so abgemagert sind.


    Denk dir wie viel Kalorien wir bei einem Liebesakt verbrennen. Wenn sich das über Tage/Wochen hin zieht und wir dabei nix fressen, dann schauen wir auch so aus :tongue:

    Super deine Fänge und ich hatte schon ähnliche Probleme wie du deswegen zeige ich nicht mehr all zuviel her und merke es immer sehr schnell wenn ich bissl was zeig dass gleich PNs usw kommen.


    Schön deine Aale und leider sehr traurig dass du bei so einem Wetter los ziehen musst um mal Ruhe zu haben. Aber ich finde das Wetter super. Ich liebe es auch bei Regen zu angeln wenn es kein schütten ist.
    Diese Ruhe und die Natur atmet etwas auf und freut sich ebenso

    Super Geschichte und Petri zu den gefangenen Fischen. Dann habe ich euch vom Feldersee bis nach Verditz (Afritz) gehört :lach:. Haben dort ein Haus am Berg und war auch dieses Wochenende unten. Waren also nur paar km von einander entfernt. Hätte ich das gewusst, wäre ich kurz vorbei gekommen §$

    WOW da habt ihr paar ordentliche Wasserschweine gefangen.
    Klingt wirklich nach viel Arbeit §$
    Wie ist es den anderen ergangen?



    Zu den Zombies: Es sind tatsächlich Eier von Schnecken.
    Aber wahnsinn wie viele davon zu sehen sind in der kurzen Zeit.

    Petri zum Salzstangerl und zu den Forellen. Ich hoffe sie hat gut geschmeckt.


    Bzgl Wels angle ich nur noch kleinere Köder beim spinnen und fast nur noch faulenzermethode.
    Schlecht wegen den kleinernen Hechten aber mit mit der Methode solltest du eh dran vorbei angeln

    Super Bernhard, so wie wir es von dir gewohnt sind §!


    Lupus: ich werde zb von Jahr zu Jahr zappeliger beim Ansitzen da ich die Aktion beim Spinnen einfch besser finde. Da hat man immer was zutun und es wird nicht fad