Ich habe das Gefühl hier wird von zwei verschiedenen Dingen gesprochen. Hans meint die Schuld eines Angestellten im Sinne der Rechtssprechung, die anderen reden vom Sündenbock, der den Kopf für die Imagepflege der Firma hinhalten muss. Und da ist schnell mal ein Angestellter oder noch einfacher ein Leiharbeiter gefunden, der den Betrieb verlassen muss. Und das ist rechtlich sehr wohl möglich Hans und kann für die betroffene Person eine Katastrophe bedeuten. Das ist allerdings Firmenpolitik und sollte nicht zum Diskussionspunkt in diesem Forum werden denke ich.
Für das Ökosystem eines kleinen Flusses /Baches ist so ein Vorfall auf Jahrzehnte hin verheerend und sollte von den Verantwortlichen nicht so lapidar abgetan werden können. Eine Lösung dafür zu finden ist sicher schwierig, man will ja durch zu hohe Strafen die Firma auch nicht ruinieren, davon hat niemand was. Evtl sollte sich die Firma nicht durch eine Einmalzahlung aus der Affäre ziehen können, sondern zu einer Zusammenarbeit mit dem örtlichen Fischereiverein auf viele Jahre "verurteilt" werden.
LG
Simon