Beiträge von Lupus

    Habe es jetzt erst mitgekriegt. Irgendwie hatte ich nicht geschnallt, dass der Thread ja noch weiter läuft. Oje auch, das ist wahrlich ein Pech und kommt schon fast an das heran, wo ich mir bei einem Sturz beim Fliegenfischen die Sehne an der linken Hand riss.

    Baldige Besserung, und trotzdem Petri zu dem tollen Fisch, der "schuld" an dem Unfall war.

    vielleicht raffe ich mich mal dazu auf und schreibe eine kleine Abhandlung über meine Erfahrungen mit diesen beiden Finesse-Rigs an meinen Gewässern

    Das wäre wirklich toll, denn natürlich haben die meisten von uns schon mal wo gelesen oder gesehen, was T und C Rig sind, oder könnten einfach nachgoogeln, aber das wäre irgendwie unpersönlich.

    Ich würde es sehr sehr begrüßen, wenn Du uns mal sozusagen einen Blick in die Hexenküche gewähren lassen würdest .

    Die Barsche sind wunderschön. Ich bin jetzt nicht der UL-Freak, daher muss ich mit den Barschen vorliebnehmen, die mein Hecht/Zandertackle attackieren, aber schön sind sie !


    Ganz tolle Fangserie.

    Perco virgo ist auch eine geniale Bezeichnung. Bislang gab es den Zusatz "virgo" ja nur beim Frauennerfling (Leuciscus virgo).


    Die Jungfrau kann´s.


    Bei Jungfrau fällt mir auch was lustiges ein:

    Einmal im September, also im Sternzeichen der Jungfrau fand im altehrwürdigen "Jazzland" in der Pause die Verlosung einer Platte statt. Der Lokalchef "Axel" sagte: "Jetzt brauchen wir als Glücksfee eine Jungfrau" !

    Eine junge Dame meldete sich. Als Axel sie dann am Mikrofon fragte, welches ihr Geburtsdatum ist, sagte sie hochrot "26.4." :lach::lach::lach:

    So hatte sich also eine ECHTE JUNGFRAU als Glücksfee gemeldet :lach:

    Danke liebe Kollegen !


    Ja, mit fertig renoviertem Haus macht es auch 10 mal so viel Spass, vom Fischen heimzukommen, weil man weiß, was wo hingehört, und nicht durch dutzende Umzugskartongs Slalom laufen muss.


    Der Karpfen wird in dem schönen neu gewonnenen häuslichen Ambiente einen besonderen Genuss am Teller darstellen. Und ich werde jetzt, wo mein Gerät so schön geordnet ist, wieder öfter auch Ansitze machen.


    Denn während der Umzugszeit war es angebracht, nur mit dem nötigsten (Spinnrute, Kescher) loszuziehen.

    wenn in deinem Gewässer hauptsächlich nur mit kleineren Satzkarpfen zu rechnen ist könntest auch ganz klassisch das sogenannte "Coarse-Angeln" praktizieren ... quasi mit Grundangel (Floatrute) oder Stoppelzeug (Matchrute) ufernah den Fischen nachzustellen ... diese Art der Angelei ist in England auf Weißfische und kleine Karpfen sehr beliebt

    Das kann ich an Kleingewässern mit Portionskarpfen auch genauso bestätigen.

    Auf kurze Entfernung und kleinere Fische machts auch keinen richtigen Spass mit schwererbebleiter Selbsthakmethode. Da würde ich auch wie Reinhard schreibt, ganz klassisch britisch leichtes ledgering oder matchfishing machen.


    Was mich am Eröffnungsthread allerdings bissl irritiert hat und mich auch zunächst dazu bewogen hatte, da nichts dazuzuschreiben, war der Umstand, dass auch Störe vorkommen. Ich kann bei der Kombination Karpfen-Stör echt nicht mitreden, da Zuchtstöre wohl nur in künstlich angelegten Angelteichen vorkommen und ich in sowas nicht fische. Du hast doch den Traunsee und Offensee vor der Haustüre. Im Traunsee gibt's tolle Karpfen und kein geringerer als der Schauspieler Fritz Karl hat gesagt, dass Traunseekarpfen kulinarisch zum besten gehört, was es überhaupt gibt.

    Ich habe in einer meiner Fliegenschachteln zwei so ähnliche käferartige Gebilde, habe sie aber an meinen reinen Salmonidengewässern noch nicht gefischt. Ich könnte mir vorstellen, dass ich sie am Wienfluss mal auf die dortigen Döbel versuchen könnte und dass auch eine der paar Forellen dort sowas nimmt, denn dort fällt vom Ufer ja immer allerhand Krabbeltier in´s Flüsschen.

    Hallo Freunde !


    In den letzten Monaten war ich ja hauptsächlich aktiv fischen (den ganzen Sommer und Frühherbst Fliegenfischen, dann auch schon fleißig auf die Räuber unterwegs mit der Spinnrute, aber auf den gestrig geplanten Ansitz auf Karpfen hatte ich mich schon die ganze Woche gefreut, denn ich liebe den Ansitz genauso wie das aktive Fischen.


    Schön auch, dass ich in meinem neu renovierten Haus im Parterre jetzt reichlich Platz für meine Angelgeräte habe. Ein Schrank für Fliegenfischerei, einer für Fried und Raubfisch mit separaten Abteilen, einer für Angelbekleidung.


    So konnte ich noch vor Mittag in aller Ruhe meine Friedfischruten auf Sicherheit überprüfen, Vorfächer binden, schauen ob alles passt, Futter anrühren, eine Dose Mais, und los ging´s in die herbstliche Lobau.


    Ich wählte mir einen idyllischen aber auch bequemen Platz. Am anderen Ufer saß auch ein Kollege, der sich allerdings mehr auf´s Handyspielen als auf´s Angeln konzentrierte (wahrscheinlich elektrischer Bissanzeiger).


    Ich habe es lieber mit der Aufmerksamkeit. Wegen des stärkeren Blättereinfalls wählte ich nicht die Posenangel, sondern die Grundangel mit Bissanzeiger-Ringerl.


    Und schon bald hüpfte das Ringerl, ich schlug an und spürte einen Widerstand, der allerdings nicht so richtig zu einem Karpfen passte.


    Ich drillte den Fisch an´s Ufer und herrjeh.......das ist ein Hecht !


    Der wird mir sicher das Vorfach zerschneiden, außer er hängt nur mit dem Haken im Maulwinkel.


    Na bitte, kurz vor dem Ufer ist er ab......., aber was ist das, mir fliegt die Montage mit einer gehakten Rotfeder entgegen ! So hatte der gierige Hecht die Rotfeder, die auf meinen Mais gebissen hatte, geschnappt und bis zum Ufer nicht losgelassen !


    Sonst tat sich nicht besonders viel, außer das das Ringerl immer wieder mal zaghaft zupfte.


    Erst, als es schon fast dunkel war, kam ein entschiedener Biss und ich wurde durch meinen Zielfisch entschneidert.


    Der wird für Weihnachten eingefroren, sicher ist sicher. Denn zu Weihnachten gehört für mich ein gebackener Karpfen und Kartoffel-Majonäs-Salat.


    Als ich durch die dunklen Straßen heimfuhr und meinen Musik-USB einschaltete, lief da ganz passend zur Stimmung "Autumn Leaves". Besser hätte der Tag nicht verlaufen können.


    Am Bild sieht man wirklich, dass es schon fast dunkel war.

    Gratuliere lieber Reinhard !


    Wirklich ein Bericht der Sonderklasse !


    Die Barsche ganz toll, und der Wels natürlich der absolute Wahnsinn !


    Da verschmerzt man vielleicht auch, dass die Jungfrau nicht nur gegeben, sondern auch genommen hat.

    Hallo wertes Team !


    Ich wollte nur mal nachfragen, weil es einmal erwähnt wurde: Bei ein paar von den alten Fangberichten wurden ja die Bilder wieder verlinkt, aber bei sehr vielen noch nicht. Ich kann mir vorstellen, dass das Zeit braucht, aber ich wollte nur mal zart nachfragen, denn manchmal schaut man auch gern einen Blick zurück. Ich meine damit nicht nur die eigenen Fangberichte, sondern ich erinnere mich an viele von den früheren von Euch Kollegen, wo ich gerne manchmal noch nachforsche und die Bilder genießen möchte.

    Hallo Gernot !


    Das sind ja ganz tolle Fische. Und ja, der amerikanische Bass hat in einigen Kärtner Gewässern ja Tradition, weil er dort seit glaube ich 1911 lebt, er wurde angeblich eingesetzt, weil eine Hechtpest die heimischen Raubfischbestände vernichtet hatte.

    Schon in meinem Ur-alt Fischbuch, einem Kärntner Fischbuch "Am Fischwasser" von Ing. Hartlieb, wird der "Forellenbarsch", wie sie ihn zum Teil nannten, immer wieder erwähnt.


    Zu dem Saibling: Ich bin von der Farbe her ganz sicher, dass das ein reiner Bachsaibling ist, und zwar ein ganz großer Milchner. Die Namaykusch glaube ich sind mehr in´s graue und haben nichts buntes.

    Petri zum Raubfischduo.

    Sag mal wie alt ist denn der tolle Kupfer Löffel, mit dem du Fische überlisten konntest. Ich hatte auch mal so einen, der war noch aus den 80ern, den hab ich leider vor 10 Jahren angebaut am Gewässergrund.

    Hallo Gernot !

    Wenn Du sagst "KupferLöffel", dann habe ich nur einen, und den hat mir 1972 meine Schwester geschenkt. Der ist also 47 Jahre alt und fängt immer noch. Es ist ein schwerer Löffel für´s Tiefspinnen eher dann nach den ersten Nachtfrösten.

    Den fische ich nur dort, wo es nicht hängerträchtig ist. Hier ein Bild von ihm !


    Der Löffel hier allerdings in diesem Fangbericht ist nicht so alt. Den hatte ich vor ein paar Jahren in Rumänien gekauft, er ist auch nicht Kupfer, sondern Gold.

    Wunderschönes Bild des Reviers !

    Beim unvermeidlichen Turm des ehemaligen Dampfkraftwerkes Donaustadt, welcher irgendwann vor 1975 gebaut wurde, musste ich lachen, denn damals nannten ihn die Kollegen unseren Vereins den "Lindwurm".

    Und wenn ein Foto des Reviers für die Fischerzeitung gemacht wurde, wurden allerhand Tricks angewendet, wie man den hässlichen "Lindwurm" verschwinden lassen kann. Fotomontage würde man es heute nennen.

    Danke Euch, ja, die Digi scheint wieder zu funktionieren, nochmals lieben Dank, Reinhard, dass Du sie an unserem "Putz-Tag" unter die Lupe genommen hast. Irgendwie, ich weiß ja nicht, was Du gemacht hast, wahrscheinlich hast Du sie nur streng angeschaut und sie hat wieder "gefolgt".


    Und super finde ich, dass man in diesem Forum die Bilder nicht "crunchen" muss, sondern gleich so reinstellen kann. Das erspart eine Menge Arbeit .


    Ja, Grusteve, viele Fischnamen im rumänischen sind komischerweise slawischer Abstammung, obwohl die Sprache ja romanisch ist: "Lipan" für Äsche, "Crap" für Karpfen, "Lin" für Schleie, "Som" für Waller", "pastrav" für Forelle sind alles slawische Ausdrücke, die man in bissl veränderter Form bei Fischnamen aus der Tschechei, aus Polen, Russland und wie sie alle heißen , auch findet.