Meine neue Liebe... Feederei

  • Hi;
    auch ich habe es gestern noch kurzfristig ans Wasser geschafft. Hatte gute 2 Stdn Zeit. Also schnell die Feeder zusammen gepackt und los ging es.
    Das Altarmwasser war etwas trüber und schmutziger da die Donau am Freitag paar cm nach oben ging aber ich war guter Dinge.


    Diesmal habe ich mich als Feeder "Profi" versucht und habe mit Schnurclip und Futterkorb punktgenau an einer schönen Kante angefüttert.


    Das klappte komischer Weise alles super als nicht "Friedfischer" und bereits nach paar Minuten waren die ersten Fische am Platz. Der Altarm muss echt voll sein mit Fisch den dauernd und ohne Unterbrechung wurde herum gezupft und herum gerissen. Da mir das Fotographieren bereits nach dem 3ten Fisch zu doof wurde :tongue: gibts nicht viele Fotos.
    Richtige Brecher waren nicht dabei aber der mensch freut sich wenns etwas zutun gibt. Habe weit mehr als 15 Fische gefangen. Wahnsinn wie es da abging. Komischer hat kein einziger karpfen gebissen die dort sonst immer ihr Unwesen treiben im Frühjahr. EIn Kollege war das ganze WE draussen und hatte keinen Zupfer. Vl schon am laichen?? Kann das sein?? Altarm ist recht flach und schon sehr warm.


    Aber jedes mal wenn ich feedern gehe, taugt es mir mehr. Es ist immer etwas los und auf dem leichten Gerät machen kleinere Fische auch spaß

  • Ja, Friedfischangeln ist was schönes, egal wie sehr mal auch als Raubfischangler und Fliegenfischer unterwegs ist, wenn man dieses Kapitel total ausklammert, fehlt etwas.


    Die Karpfen werden schon noch kommen. Es würde mich mehr als wundern, wenn sie sich jetzt schon zum Laichen vorbereiten. Das tun Wildkarpfen normalerweise bei 18 Grad, und Zuchtkarpfen schaffen es meistens nicht sich in natürlicher Umgebung zu vermehren.


    Ich muss aber zugeben, gerade dadurch, dass ich eben auch Fliegen-und Raubfischangler bin, mich in die Friedfischangelei nicht zu sehr vertiefen kann.
    "Feedern" mit allem mit SChnurklips und Method und Winkelpicker oder was das alles ist, ist mir schon zu "hoch", und bei mir sieht ein normales Friedfischangeln im Altarm so aus, dass ich einfach mit einer Floaterrute mit Schwimmer fische, oder ein leichtes Birndlblei nehme und ein Ringerl als Bissanzeiger einhänge, hat bis jetzt immer geklappt....

  • Perfekt! Genaues Fischen macht oft den Unterschied aus ;) Für die Karpfen wird wohl zuviel Bewegung am Platz gewesen sein, da sind sicher welche gewesen.


    Tolles Gewässer hast du da übrigens. Im Frühjahr an der richtigen Stelle und es knallt ordentlich - es muss ja nicht immer ein Kapitaler sein.


    Der auf dem 1 Foto dürfte ein Frauennerfling sein, richtig?

  • Servas Fabian,


    schönes Altwasser hast du dir da für deine Feederei ausgesucht §! ... p-: zu deinen Fängen !!


    Diese Art der Friedfischanglerei taugt mir auch sehr, weil immer was los ist, man sehr viel über das Gewässer erfährt, das man dann für die div. Raubfischzüge gut einsetzen kann ... und man immer hochkonzentriert sein muss 8)

    LG
    Reinhard


    "I have many loves and Fly-Fishing is one of them; it brings peace and harmony to my being, which I can then pass on to others."


    Sue Kreutzer

  • Sehr schön, Petri!
    Ja durch das Futter hast halt immer was am Platz. Das mit den Karpfen, dass sie da waren aber wegen der vielen Bewegung abgeschreckt waren, kann durchaus stimmen. Einfach ein paar Meter daneben eine größere Kugel anbieten - vielleicht klappts ja.

  • Danke euch. Ja das kann Sinn machen mit der Bewegung.


    Toni ; das war ein Rotauge. Das Größte was ich bis jetzt hatte.


    Die Feederei nehme ich mir schon sei vielen Jahren vor aber heuer schaffe ich es mal etwas mehr zu betreiben und es taugt mir. Sonst war es immer nur schnell für die Köderfisch Beschaffung fürn Wels.


    Aber feedern am Po ist mit unter das COOLSTE was es gibt.
    Kaum zu glauben was der Fluss für einen Weißfischbestand hat.

  • Sehr schöne Ausbeute - Petri dazu!
    Feedern hat auch für mich einen großen Reiz, da es irgendwie ein Bindeglied zwischen dem statischen Karpfenangeln mit dem dynamischen Fliegenfischen darstellt.
    Wenn man es nicht nur auf die Großen abgesehen hat, dann rührt sich doch die ganze zeit etwas auf dem Angelplatz.


    Lg, Peter

    Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen (Georg Friedrich Händel)


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  • Zitat

    Original von Dakine


    Toni ; das war ein Rotauge. Das Größte was ich bis jetzt hatte.


    Frage deshalb explizit nach, da ich auch mal an ein Monster-Rotauge glaubte, und dann eines Besseren belehrt wurde, dass es eben ein Frauennerfling war..


    Um ehrlich zu sein, ganz 100 % kenn ich den Unterschied auch heute nicht, bin mir halt ziemlich sicher, wenn ich heute an der Donau ein vermeindlich kapitales Rotauge fange, dann ist es mit ganz großer Wahrscheinlichkeit ein Frauennerfling (bitte nicht mit Nerfling verwechseln).


    Jedoch ist die Unterscheidung auch aufgrund der diversen Hybridformen wirklich schwierig.

  • Zitat

    Original von Dakine
    OK Toni, dir glaube ich alles.
    Ich kenne mich mit den Weißfischen nicht so gut aus. Ich dachte an ein Rotauge, kann mich natürlich auch täuschen.


    OK, dann fangen wir an - Welse fängt man am Besten mit Löwenzahnblättern :lach:


    Na Scherz beiseite - mich hätte lediglich interessiert, ob die Frauennerflinge mittlerweile bei euch auch so häufig vorhanden sind wie bei uns. Aber egal - schön sind sie allemal und das zählt!