Welche Vorfachlänge mit oder ohne Bissanzeiger?

  • Ein Thema da könnte ich 2 Stunden darüber Reden.

    Das Wichtigste ist, besser ein kürzeres Vorfach kontrolliert gefischt als ein Langes schlecht und nicht gestreckt.

    Länge 3-4 Meter und und und,aber der Standplatz und der Richtige Wurf ist ein großer wichtiger Teil. Die Stärke vom Vorfach und Größe Gewicht der Nymphe ebenfalls.

    Mit oder ohne Bissanzeiger? Oft nicht erlaubt, ist der Bissanzeiger ein großer Vorteil wenn richtig gefischt.

    ich binde das NZL System, ein Antrongarn in das gewickelte Vorfach ein meist 3-4 Meter zur Nymphe ein.

    Die Nymphe muss immer vor dem Bissanzeiger auch bei Würfen Stromab Treiben. Oft bleibt dieser kurz Stehen oder geht einen halben Meter seitlich aus der Bahn.

    Die Schnur verkürzen, immer den Bissanzeiger im Blick, immer bereit zum Anhieb. Im Richtigen Moment das Menden der Schnur hängt ja von der Strömung und Wurf ab.

    Der Bissanzeiger zeigt auch oft ob die Nymphe dreggt,Viele Angler glauben die Äsche nimmt die Nymphe nicht,und wechseln und wechseln der Grund ist, ein Zug auf der Nymphe .

    Ein Guter Fliegenfischer und Werfer sieht an der Wasseroberfläche wo die Nymphe Landen muß um nicht zu Furchen.

    Nympfenfischen ist viel Umfangreicher als mit der Trockenfliege, besonders ohne Bissanzeiger die Bisse zu Sehen oder die Fische auf Sicht und den Anhieb nur setzen wenn mann auf eine Bewegung vom Fisch wartet, oder er saugt die Nymphe die in seiner Linie abtreibt ein, und auf Verdacht den Anhieb Setzen. Mit Bissanzeiger zu Fischen ist eine eigene Technik und die Richtig ausgeführt nicht einfach.Wer sagt ist nix hat keine Ahnung, wer sagt zu einfach einen Fisch zu Fangen hat Recht.


    LG Ronny


  • Sehr interessant, auch wenn an meinem Revier der Bissanzeiger strikt verboten ist.


    Auf der anderen Seite ist es dort eher Rieselstrecken und "Weißwasser" und "Pocketfischen", da reicht meistens die Trockenfliege.

    Das Nymphenfischen ists glaube ich dann doch eher für schon größere Flüsse und tiefer stehende Fische.

  • Sehr interessanter Beitrag, wenngleich ich nicht allen Fachausdrücken mangels Fliegenfischerkenntnis folgen kann. Egal - es ist dennoch im Zusammenhang verständlich rüber gekommen.

    Was ich allerdings nicht ganz verstehe, warum sind an vielen Gewässern Bissanzeiger verboten? Weil man mehr damit fängt (wenn man ihn richtig einsetzt)?

  • Danke für die Tipps...in meine Gewässern ist der Bissanzeiger auch verboten. Das Nymphenfischen ist für mich auch ein Mysterium, wobei im Vorjahr in der Ybbs durchaus schon erfolgreich war. Der Bissanzeiger an einem anderen Gewässer hat mir wirklich sehr geholfen, die Bisse überhaupt zu erkennen. Aber wie überall.....Übung macht den Meister....

  • Ja Ernst habe nun ein wenig Zeit,und viele Punkte bleiben auch ein Geheimniss!Hahahahah...!

    @ Gerhard und Mike warum sind die Bissanzeiger an euren Gewässern verboten?

    Ihr zahlt Geld und der Besitzer oder Pächter will ,dass ihr weniger Fisch fängt!

    Die Bisserkennung sieht man leichter und schneller, und so hängt auch der Fisch leichter vorne im Maul.

    Für mich ist es besser wenn er verboten ist,dann fangen meine Kunden auch weniger und ein geschultes Auge mit einigen kleinen Tricks,kann ich dann zusätzlich Punkten. Hahahaha...!!!

  • Hallo Freunde!


    Der Bissanzeiger ist deswegen an vielen Gewässern verboten, weil er nämlich missbraucht wurde.


    Deine Ansichten in allen Ehren Ronny, aber wie sieht die Realität aus?


    Schwere Nymphe wird durch Bissanzeiger in gewünschter Tiefe gehalten, das hat mehr mit Stoppelfischerei als mit Fliegenfischen zu tun, da werden nämlich richtige Stoppel verwendet.


    Es wird immer wieder versucht, durch Einbringen von Methoden, die in anderen Bereeichen des Fischens erfolgreich sind, die Fliegenfischerei zu "umgehen", siehe CZ-Nymphing, eine Form des Tiroler Hölzls.


    In Verbindung mit Fanggier und Mißachtung der Entnahmevorschriften, führt das automatisch zu Verboten.


    Es ist nichts gegen die Verwendung eines Bissanzeigers zu sagen, wie ihn Ronny verwendet, nur das ist eben nicht die Realität.


    tight lines

    RC

  • Hallo Ronny


    Ich als bekennender Bissanzeiger-Fischer kann dir in allen Punkten recht geben.

    Es ist eine extrem spannende Fischerei und erfordert ein hohes Maß an Konzentration und können.

    Leider ist es auch in der FliFi Szene ein sehr polarierendes Thema, vor allem, wie mir vorkommt, hier im deutschsprachigen Raum.

    Möglicherweise ist es ja so wie RC sagt, das viel Schindluder damit getrieben wird, hab aber noch nichts davon mitbekommen.

    Die einzige Technik die mir nicht gefällt und die wirklich eher Stoppelfischen ist, ist die Thingamobber Fischerei der Amerikaner.

    Aber sonst, was ich auf meinen Reisen so mitbekommen habe wird sonst nirgends als "Dilletant" gesehen, nicht mal in England, dort ist es auch eher Usus, vor allem im Spätherbst/Winter wenn die Äschensaison startet.

    Danke für deine Tipps.


    lg

    "If I'm not going to catch anything, then I 'd rather not catch anything on flies"

    -Bob Lawless

  • Hätte man nicht besser Schreiben können Royal Coachman!!


    Genau deswegen weil so viele Bissanzeiger Varianten verwendet werden gibt es nur mit, oder ohne aus Schluss.

    Stoppl Fischen ! Jedoch in einer schnellen Strömung oder bei Würfen über 15 Meter Stromauf oder 90Grad sieht man die Bisse über die Schnur eben sehr schwer, und in das Vorfach eingebunden stört es nicht beim Werfen. Eine Nassfliege nach 1 Meter oder weniger einen Bissanzeiger eingebunden ... oh oh oh....! (schnellem Wasser)


    Wie gesagt mir ist es recht ohne, da es ja beim Fliegenfischen verschiedene Phasen und Anbietetechniken der Nymphen gibt.


    @ Lupus Wenn deine Hausstrecke nichts für den Bissanzeiger sei warum ist der dann strikt verboten?