Calamari & Pizza & Bananensplit

  • Liebe Kollegen!


    Dies ist quasi ein Livebericht von unserem heutigen Tagestrip nach Slowenien, den ich grad neben bernie beim Heimfahren schreibe.


    Ohne viel stress machten wir uns gg. 0730 auf in Richtung Slowenien.
    Wie gehabt nahmen wir an der Tankstelle vor Letus unseren doppel espresso Ein und sinnierten und philosophierten über dieses und jenes.


    Am Wasser angekommen.
    Drückende Hitze. Niedriger Wasserstand und keine Fische in Sicht. So gestaltete sich der Vormittag als recht zäh bei dem ich Schneider blieb und Bernie den ein oder anderen guten Fisch (40cm +/- Standardmaß lt. Bernie) überlisten konnte.
    Flachere Bereiche versuchte ich mit der Trockenfliege abzufischen. Jedoch ohne Erfolg. Nur am Grund und das sehr tief war der Weg zum Glück zu finden...


    Schnell musste ich mir meine natürlichen Limitierungen was 4 1/2-5m lange Vorfächer anbelangt eingestehen und mit Bewunderung feststellen was mein Kollege bei diesen Bedingungen rauskescherte.


    Wir gelangten an eine für uns unbekannte ruhige Stelle wo wir Großforellen, Aiteln und auch einen 6,7kg Karpfen sichten konnten und Bernhard auch ein Stattliches 50er Aitel fangen konnte.


    Ein paar Meter weiter flussabwärts erreichten wir eine weitere Stelle, die wir als hoffnungsvoll einschätzten, diese sich aber als absoluter hotspot herausstellte...


    Was wir hier an Fischen in Anzahl und Größe ausmachen konmten war schier unglaublich. Forellen in allen Größen und auch Nasen blitzten hie und da mit ihren Flanken.

    Kurzum. Bernhard fing hier Forellen von Mitte 50 bis Mitte 60 und eine wunderbare Barbe mit ca. 60cm.


    Dieser ca. 30 Meter lange Spot vereinnahmte uns so, dass wir uns ob des drohenden Gewitters wahrscheinlich an die 20x sagten „Aber jetzt gehn wir Richtung Auto“ :)

    Dieser Satz sollte sich in diesen 1 1/2h als wahrer Running Gag herausstellen...

    Auch ich konnte hier nachdem ich nur 1 kleines Aitel gefangen habe mit einer End50er endlich angemessen entschneidern.


    Gefangen wurde alles auf nymphe. Mit Streamern ging dieses mal fast gar nichts.


    Gefangen wurden (von Bernhard) Fische in allen Größen.


    Ja und irgendwann kam das Gewitter wirklich näher und wir wollten noch unbedingt zu unserem Großfischabschnitt :)wechseln um richtig zu fangen 🙂, doch nach ca. 20 Minuten regnete und donnerte es einfach zu stark.


    Zufrieden ließen wir den Fischtag im nahegelegenen Afrika (ich sag immer Safari) bei calamari & pizza ausklingen. Wie gehabt. Als Draufgabe gönnte ich mir noch einen kleinen Banansplit und muss jetzt gottseidank 2 Tage keine feste Nahrung mehr zu mir nehmen. :)


    Wir hoffen nun auf der Grenze in keinen Stau zu kommen.
    bis zum nächsten Mal.


  • Dickes Petri der "Angelbrüder Süd Connection". Sehr lässiger Bericht. Das mit 1,5 Stunden "Aber jetzt gehen wir" kenn ich auch.....letztens an der Ybss.....einmal werfe ich noch und wenn das was drannhöngt...dann noch einmal:lach:. Tolle Fische waren das und gebühlicher Tagesabschluss mit Banansplit...und das im Safari....Danke fürs mitnehmen!

  • Super Buben!! @ Volker , langes vorfach ist sehr oft Schlüssel zum erfolg😜!! Berni es wird Zeit für einen gemeinsamen Steyr Besuch 🍻🍻

    Unbedingt demnächst ! Eine dicke ,goldene Steyräsche möchte ich heuer schon nochmal in Händen halten. Leider ist auch dort Hochwasser,wenn ich einmal Zeit habe wie die letzten Tage. Habe mir extra für das leichte Nymphenfischerei eine neue,längere Rute zugelegt,die ich gerne an der Steyr einweihen möchte. Am Muroberlauf,den ich auch liebe, war ich heuer immer noch nicht. Es ist 22ter Juli. Ständig zu hohes Wasser.

  • Super Burschen!


    Danke für diesen tollen Erlebnis- und Fangbericht :thumbup: ... auch wenn die Fische heute etwas zickiger waren habt ihr ja ein paar schöne Exemplare erwischt, und das Ganze gebührend bei Eis und Pizza im schon bekannten Afrika abgeschlossen b-;


    super Fische und tolle Angel-Buddys !


    d-;p-:

    LG
    Reinhard


    "Wenn der Lebensraum ausreichend ist, dann wächst jedes Jahr zu, und wenn man das mäßig und bescheiden nutzen will, dann reicht das."


    Stefan Guttmann

  • Pfau, wieder sehr geiler Bericht! Die Vorfachlängen sind für mich auch absolut unverstellbar, aber wer kann, der KANN!

    Petri zum gelungenen Brüderfischen, die Fänge können sich mehr als sehen lassen! Der Großfischmeister hat wieder zugeschlagen, wenngleich auch dieses Mal keine 70+ dabei war.... schwächelt er etwas?! :lach:

  • Der Bernie Schnursalat ist ein halt ein alter Hase, schlauer Fuchs, 7x chemisch gereinigt und mit allen Wassern gewaschen...


    Er lässt sich gern über die Schulter schauen, gibt Gerne Kniffe preis, hilft und am Wichtigsten macht er nie auf 7Gscheit oder will jemanden all sein Wissen aufzwingen.


    Und der Schmäh rennt auch noch... Was willst also mehr?!


    Bzgl. der langen vorfächer konnte ich wirklich extrem viel mitnehmen. Wenn das Wasser schnell und tief hast hat man keine andere wahl als diese Vorfächer weit stromauf mit viel loser schnur nachgefüttert zu werfen und gebannt auf d. Stopp der Fliegenschnur zu warten.

    Habe mich auch von dem Gedanken verabschiedet, dass es v. technischen her dann sauber bzw. schön sein „muss“.


    Es „muss“ nur eines sein. Effektiv.


    Danke Bernhard.

  • freu mich mit euch beiden! Wunderschöne Salmos zeigt ihr uns da. Für mich ist das auch immer sehr surreal wenn ich von 4/5m langen Vorfächern höre8|.

    aber bei den vorhandenen Tiefen sicher ein um und auf.

    Petri Jungsb-;

    LG, Ercan





    „Wissen ist eine der ganz wenigen Ressourcen, die sich vermehrt wenn man sie teilt."

  • Langes vorfach, und dann gibt es noch Leute die ein 5 Meter vorfach geschmeidig weit und gestreckt werfen und ablegen können😝 Das ist eine feine Geschichte !🍻

    Ps: und dann gibts noch eine Handvoll die Das auch noch ohne Rückraum können, dies haben meine vollsten Respekt und sind auch Gottseidank sehr gute Freunde von mir, und ich dankbar Das sie mich ein wenig mit schnuppern lassen😜

  • Da hattet ihr ja einen Traumtag ihr zwei. Das der Partner fängt und selbst nicht Volker, das kenn ich. Mit dem Atzi geht`s mir genau so. Mach dir nichts draus. Am Ende hast ja auch noch gut gefangen. Wunderbar erzählt - und das im fahrenden Auto - und herrliche Fotos. Großes Petri Euch beiden!


    Lg

    Karl

  • Petri Dank Freunde!


    Das war wirklich ein klasser Tag! Freu mich schon auf die nächste Session dort mit Volker.


    @ Atzi,Du kannst das eh alles.;);)


    Grundsätzlich muß man sagen,je öfter man eine Sache macht,desto "besser" wird man auch .

    Egal,ob es Tennis,Schifahren oder Angeln ist.

    Ist so und gilt für jeden....


    Für mich ist es auch völlig egal geworden,ob ich was fang oder nicht(war früher nicht so),es muß nur landschaftlich schön sein und erholsam.


    Beim Werfen "Weiterentwickeln" will ich mich schon lange nicht mehr beim Fliegenfischen und schon gar nicht mit irgendwem vergleichen.

    Interessiert mich gar nicht.

    Auch sonst nicht beim Angeln.

    Beim Tischtennisspielen daheim möchte ich auch nicht besser werden,ich spiele einfach gerne und das ist es.


    Neuestes Tackle habe ich aber schon gerne,das reizt mich einfach.Auch nwenn ich nicht damit umgehen kann.


    Für mich zählt am meisten das Erlebnis,das Abenteuer,der "Kick".