Manchmal...

  • Ich schreib jetzt einfach mal wieder einen Fli-Fi-Fangbericht weils momentan gar so rar is. Der Atzi fangt wie der Böse an der Steyr :)und viele andere sind denke ich Opfer des (Regen)Wetters.


    Man sitzt des späteren Abends beisammen bei einem zünftigem Abendmahl bei ein paar guten Bieren oder 2,3 guten Gläschen Wein und lässt den tollen Angeltag Revue passieren. Wo ging es mit welchem Muster besonders gut. Was war der beste, was der schwierigste Fisch und natürlich sinniert man über all die Fehlbisse und verlorenen ganz ganz großen :D Fische.


    So ist das oft.


    Aber manchmal auch nicht.


    Vor einigen Tagen machte ich mich mit einem lieben Angelkollegen auf in Richtung Slowenien an die Savinja. 1 Tag Ljubno 1 Tag Sempeter .


    Um 0700 traten wir ohne großen Stress die knapp 1:20 stündige Anreise an. Kurz vor Sentrupert (die Slowenien-Kenner kennen die Abfahrt) lichtete sich nun auch der Morgennebel. DAs Wasser war am Vorabend auf Niedrigstand . Über Nacht war Regen angesagt sollte aber ob des Wasserstandes kein Problem darstellen (dachte ich mir).


    1. banger Blick in Letus über die Brücke Richtung Savinja. ok. ein paar Gumpen bissl mehr als angestaubt aber der Rest ist sichtig. Durchatmen. Weiter oben in Ljubno geht's dann sicher. Es war schon öfters so dass es zwischen den unterem und mittleren insbesondere dem oberen Revierbeich deutliche Unterschiede hinsichtlich Befischbarkeit gibt und es weiter oben meist besser ist als unten.


    Also auf geht's. Immer weiter Richtung Ljubno im Savinjatal wurde der Regen stärker , bis er in einem wahren Regenguss endete … und den ganzen Samstag nicht mehr aufhören sollte.


    Savinja komplett unbefischbar. Mist. Zuviel riskiert und ich hätte dem Wetterbericht glauben sollen und mich nicht vom Wasserstand von Donnerstag Abend blenden lassen sollen.


    Die Stimmung im Keller. Na gut. Dann halt 2 Lizenzen für den Teich um die Zeit totzuschlagen. Quartier war ja auch schon gebucht. Und die netten Gastgeber wollten wir mit einer vorzeitigen Abreise ob der nichtvorhandenen Einnahmen aufgrund Covid-19 verärgern... Bisserl Teichforellenpracken , Bier trinken und essen... Was solls.


    Wie eingangs beschrieben war die Stimmung nach diesem regennassen Tag nicht die beste und wir beide genossen recht früh unsre Zimmerstunden …


    Tags darauf fast das selbe Bild. Also Abreise nach dem Frühstück...


    Zuhause war das Wasser glasklar und um die 25 Grad Sonnenschein. Sachen sind ja gepackt und der kleine bei den Eltern "geparkt" . Also noch zumindest 2 h ans Hauswasser.


    4 Aiteln und 2 kleine Bachforellen sinds dann auf trocken auf Adams bzw. Red Tag nympherl noch geworden. Selten hab ich mich über diese kleinen bescheidenen Fänge so versöhnlich gefreut.


    LG


    PS: Zu allem Überdruss war die Savinja diesmal nur das Ersatzprogramm für die Lammer mit Ronny W. welches wir in Absprache aufgrund der Wettervorhersage verschoben haben. Ronny hat mich am 2. Tag angerufen und wir haben uns über eine halbe Stunde bestens unterhalten. Die Lammer war einwandfrei befischbar. 8|X(

    Nachher is ma immer gscheiter...

  • Ja am Bild sieht mans gut.. wirklich nicht zu befischen. Schade!

    Dennoch Petri zu deinen Fängen im Anschlussprogramm. §!


    PS: Mir fällt grad ein, dass ich meine beste Äsche bei einem solchen Wasser gefangen hab. Ganz am Rand in einem Kehrwasser, und sogar auf die Trockene. Allerdings war da glaube ich schon länger so ein Wasserstand. Wenn es grad rapide steigt oder gestiegen ist, wird das wohl nicht hinhauen.

  • Danke für den Bericht- tut der Seele gut- vorallem wenn man dann doch noch ein versöhnliches Ende hat. Ja ich warte eigentlich auch schon auf ein mögliches Wetter/Wasserfenster. Derzeit halt ich mich mit Wurm Drop Shot fit...aber ich muss auch wieder ein Fliegengewässer spüren.....

  • Servas Volker,


    schade, dass dein Slowenien-Ausflug so ins Wasser gefallen ist ... momentan herrschen bei diversen Gewässer durch die Regenfälle wirklich sehr schwere Bedingungen ... wollte heute eigentlich auch an die Ybbs fahren ... gestern Vormittag lt. App noch Idealbedingungen ... heute in der Früh mit Überraschung festgestellt 50% mehr Pegel und dreifacher Durchfluss ... quasi nicht befischbar :rolleyes:


    aber du hast schlussendlich doch noch die paar zur Verfügung stehenden Stunden im Hauswasser gut genutzt und ein paar schöne Fische gefangen !


    p-:d-;

    LG
    Reinhard


    "Wenn der Lebensraum ausreichend ist, dann wächst jedes Jahr zu, und wenn man das mäßig und bescheiden nutzen will, dann reicht das."


    Stefan Guttmann

  • Nachher is ma immer gscheiter...

    So spielt das Leben, die Siegerstraße hat manchmal halt auch Abfahrten.


    Schade allemal, dass aus der erhofften Fischerei nix geworden ist.

    Zumindest konntest dich über die – wie du schreibst – bescheidenen Fänge am Hauswasser dafür umso mehr freuen.


    Petri heil und schönen Gruß

  • Servus Volker, ja dass ist Pech.

    Aber mir ist es auch fast so ergangen. Ich bin mit meinem Freund Adi nach Thüringen gefahren um dort Freunde zu treffen und mit denen gemeinsam zu Fischen. Montag nachmittags angereist, die Karten für zwei Tage Fischen gekauft (Kosten zum Glück nur 15.- /Tag) und einen schönen Abend gehabt. Einer der Freunde welcher schon am Sonntag angereist ist hat mir einen Guster gemacht nachdem er mir ein Foto einer 46 Bafo gezeigt hat welche er vor wenigen Stunden gefangen hat.

    Bei dem Gewässer handelt es sich um die Schwarza in Schwarzburg /Thüringen.

    Am Dienstag dann in zwei Gruppen aufgeteilt und ab ins Wasser. Die Fischerei war eher bescheiden für mich. Außer etlichen kleinen , so um die 5-25 cn, fing ich leider nichts. Dann mitten in der Fischerei kam plötzlich die Gastgeberin und verkündete ganz aufgeregt dass Adi gestürzt sei und sich schwer verletzt habe. Im Spital stellte sich dann heraus, dass er sich den Knöchel gebrochen hat und operiert werden muss.

    SCh... Also, die Sachen zusammen gepackt und wieder 400 Km nach Hause.

    Ja so kann`s gehen



    Gruß, Karl

  • .... Dann mitten in der Fischerei kam plötzlich die Gastgeberin und verkündete ganz aufgeregt dass Adi gestürzt sei und sich schwer verletzt habe. Im Spital stellte sich dann heraus, dass er sich den Knöchel gebrochen hat und operiert werden muss.

    8|8|... das hört sich nicht gut an ... alles Gute deinem Freund ... möge die dann anstehende Reha kurz und erfolgreich sein :thumbup:

    LG
    Reinhard


    "Wenn der Lebensraum ausreichend ist, dann wächst jedes Jahr zu, und wenn man das mäßig und bescheiden nutzen will, dann reicht das."


    Stefan Guttmann