After Work Kurzsession

  • Servas Leute,


    nach einer harten Arbeitswoche habe ich heute zu Mittag Frühschluss gemacht und bin die Tangente Richtung Süden getingelt. Wollte wieder ein paar Würfe mit Fliegenrute machen und zu Hause wurden 2 Forellen für das morgige Mittagessen bestellt.


    Also habe ich mich in die Wat-Montur geschmissen und habe freudig die Nymphen und kleinen Streamer geworfen. Herrliche Entspannung für die verkrampften Gehirn-Synapsen :thumbup:... nach ein paar der bekannten Satzforellen hat sich dann auch ein Aitel in die Nymphe eingeklinkt ... wie gewohnt ein explosionsartiger Einschlag und nach 5 Sekunden alles verpufft ^^ ... eigentlich optisch richtig schicke Fische !!



    nach ca. 1 1/2 Stunden hatte ich dann genug vom Werfen und das Gehirn war super durchgelüftet ... also rein in die normale Angelkluft und ab ans nächste Gewässer ... mit der Edel-Foröönspinne noch schnell zwei Küchenforellen besorgen, so lautete der Auftrag ... an einem Spot gefahren, den ich aus den letzten beiden Jahren schon sehr gut kannte ... zu meiner Verwunderung komplett verändert ... es fehlen ein paar Gumpen und Rauschen ... dürften auch irgendwelche Bauarbeiten stattgefunden haben ... hat mich ehrlich gesagt ein wenig abgetörnt, aber den Fischen ist es offensichtlich egal ... sehr schnell hatte ich einige am Band, und zwei Mittdreissiger Bachforellen hat dann das Los der Küchenforelle getroffen


    4 Stunden Enspannung am Freitag Nachmittag ... super 8)


    LG
    Reinhard


    "Wenn der Lebensraum ausreichend ist, dann wächst jedes Jahr zu, und wenn man das mäßig und bescheiden nutzen will, dann reicht das."


    Stefan Guttmann

  • Petri, ja die Aitel, ich hab sie schon ein bissl lieb gewonnen. Am geilsten finde ich sie mit Oberflächenködern zu beangeln, da dauert der Spass etwas länger, da das Adrenalin schon 3 Sekunden vor dem Biss bei Sichtkontakt steigt. Da das Hakenlösen bei dem Maul oft eine Tortur ist, hab ich die Widerhaken bei diesen Ködern immer angedrückt. Ich hab das auch schon bitter bereut, als ein super fetter Bass auf den Köder gegangen ist und im Luftkampf dann relativ easy den widerhakenlosen Köder abschütteln konnte.

    Petri zu den schönen Bachforellen

  • Wir müssen sie auch lieb gewinnen, denn im Laufe des Klimawandels wird aus Österreich eh Aitel-Country... ;) Ich kann mich noch an den Lahni / Lahnfischer erinnern, im "großen" grünen Forum dazumals, der hatte immer so Flussaiteln, die regelmäßig auf Salmo Hornets usw. draufgeknallt sind. Ich kenn Aitel hingegen hauptsächlich aus dem Stillwasser, und da sind sie teilweise - grad die älteren - extrem schwer zu überlisten. Vor allem mit der Trockenfliege eine echte Herausforderung, das hat schon mächtig Spaß gemacht.

  • gut geräuchert schmeckt sogar ne Aitl ;)

    Da muss man dann aber ein wahrer Räuchermeister sein! Na, glaub ich sofort! :-)

    Ich kenn Aitel hingegen hauptsächlich aus dem Stillwasser, und da sind sie teilweise - grad die älteren - extrem schwer zu überlisten. Vor allem mit der Trockenfliege eine echte Herausforderung, das hat schon mächtig Spaß gemacht.

    Deswegen mag ich sie so sehr - man kann sie auf Sicht fangen und muss dafür richtig was drauf haben... Ich habe einmal drei Monate für eines investiert... Bin teilweise extra eine dreiviertel Stunde hin- und zurückgefahren. Und oft war das Ganze schon beim runterschleichen der Böschung beendet... Ma was hab ich da teilweise mich, das Fischen, die Welt und vorallem dieses schlaue Mistviech verflucht...

    In der Triesting gibts auch ein paar richtige Trümmer - vielleicht geht heuer im Sommer was mit "Kirschenfliege"...

  • Da muss man dann aber ein wahrer Räuchermeister sein! Na, glaub ich sofort! :-)

    Deswegen mag ich sie so sehr - man kann sie auf Sicht fangen und muss dafür richtig was drauf haben... Ich habe einmal drei Monate für eines investiert... Bin teilweise extra eine dreiviertel Stunde hin- und zurückgefahren. Und oft war das Ganze schon beim runterschleichen der Böschung beendet... Ma was hab ich da teilweise mich, das Fischen, die Welt und vorallem dieses schlaue Mistviech verflucht...

    In der Triesting gibts auch ein paar richtige Trümmer - vielleicht geht heuer im Sommer was mit "Kirschenfliege"...

    In "meinem" Wienfluss sind sie sogar der Haupt-Fischbestand. Okay mich reizen am meisten die paar Forellen drin, vor allem wenn im Frühsommer mit Einbruch der Dunkelheit auch schöne Bachforellen die man sonst nie sieht, neugierig auf die trockenen Brummer werden. Und wenn das Wasser bissl "angestaubt" ist und womöglich im Hintergrund schon ein Gewittergrummeln zu vernehmen ist, ist High Noon bei den Döbeln angesagt. Da werden sie richtig aktiv. Gewitterstimmung und dicke Döbel gehört zusammen. Wobei ich aber finde, dass die Forelle phantasievoller im Drill ist. Der Döbel schüttelt nach dem Anschlag erst mal unwillig den dicken Kopf, macht dann eine eher ziemlich geradlinige Flucht und ist aber schneller abgekämpft als die Forelle.

  • Wenns mit dem Klima so weitergeht, werden sie wohl bald überall Leitfisch werden :-/


    Ja fix - vorallem große Regenbogen, die sich einen Meter aus dem Wasser wuchten(und dabei oft den Streamer abschütteln) - das ist ein ganz anderer Sound...

    Der Wolfgang hat mir mal von einer Brücke aus so ein 70+ Gerät gespottet - die wollte den Streamer wirklich ins Maul präsentiert bekommen - die Sekunden der Leere danach sind auch ein ganz eigenes Erlebnis...

    Wobei mein Lieblingsdrill einfach der von den Largemouthbass ist - irre was diese Viecher aufführen. So ungefähr stelle ich mir einen GT vor (wenn auch 100 mal so schwer und stark...)